14. Januar

Wieder zurück in Irrrrland…

Nach zwei Wochen Deutschland, einem wunderschönen Weihnachten und Treffen mit meinen besten Freunden und natürlich, ganz wichtig, viel gemeinsamer Zeit mit meinem Liebsten, bin ich nun wieder zurück. Die Reise war das allerschlimmste, da war nur noch ein Gedanke die ganze Zeit: ich will wieder Heim, zu Miron, zu meinen Freunden, zur Zivilisation 🙄. Um davon abzulenken wurde dann die gesamte Busfahrt vom Flughafen nach Hause über Wise Guys gehört (Pentatonix kam nicht in Frage, das hätte alles noch schlimmer gemacht). Um Naomi und Paddy zu begrüßen schaffte ich es dann irgendwie fröhlich auszusehen, verzog mich jedoch ganz schnell in mein Zimmer – bitte etwas Privatsphäre für die kleine Heulsuse 😑. Trotz später Stunde rief Miron mich noch an und las mir ein Weilchen aus dem Buch vor das wir zu Weihnachten geschenkt bekommen haben, was sehr schön war.

Am Montag Morgen war das schlimmste Heimweh überstanden und der #Aupairalltag ging wieder voll los. Allerdings war ich nur bis 15 Uhr mit John alleine, dann kam Naomi wieder und wir fuhren zusammen nach Bray für Johns 6-7 Months Check beim Doktor. Alles super, nur etwas schwer ist er schon und krabbeln tut er auch noch nicht. Dafür ist er schon ganz viel am Rollen, immer in die Gleiche Richtung und man muss schon richtig aufpassen 😂 . Auf der Rückfahrt besprachen wir noch ein bisschen wie es die nächste Zeit weiter gehen soll: John soll bald auch in den Kindergarten kommen damit er sich langsam daran gewöhnen kann. Meine eigene Rückreise haben wir eine zudem deutlich vor verlegt: Ende März werde ich schon wieder zurück sein. Damit sind es dann also doch nur neun statt (über) zehn Monate aber das ist okay für Naomi und für mich auch.

Am Abend wurde wieder fleißig trainiert und mit meinen Eltern telefoniert und mit Sidonie das Wochenende verplant 😁.

Dienstag war dann wieder die volle Länge von acht bis achtzehn Uhr, ich las John ganz lange aus dem Buch vor das Opa mir mitgegeben hat – kein Kinderbuch und auf Deutsch, scheint ihm aber gefallen zu haben. Dann am Abend verschwand ich wieder Recht schnell, einerseits erledigt da es ein „typischer“ Regentag gewesen war (da kann man nicht raus…) und andererseits um die im Weihnachtsurlaub angefangene Ausbildungssuche fertig zu bekommen. Das hieß in meinem Fall eine Lange Liste mit Orten zu schreiben, diese an Miron zu schicken der wiederum nachschaute welche Orte davon für sein Studium ebenfalls in Frage kommen. Am Ende waren nur noch zwei Möglichkeiten übrig, also werde ich mich dann dafür bewerben 😁😉. Und mit Antje habe ich auch telefoniert, ein ziemlich beschäftigter Abend 😅😍.

Es gibt ja viele Clichees über das Wetter in Irland, meistens ist es aber eher mild, bewölkt mit etwas Sonnenschein, einfach angenehm. Am Mittwoch war es dann aber so richtig sonnig – vielleicht als Entschädigung für den Regentag zuvor? Um das gute Wetter zu nutzen machte ich mit John zahlreiche Spaziergänge, meistens mit Dreirad😍 er sieht sowas von knuffig darin aus!

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Am Abend merkte ich dann beim Training deutlich warum Tänzer meistens (vorerst) keine Kinder haben:

So ein Tag mit Baby ist echt körperlich anstrengend! Die Spitzenschuhe ließ ich deshalb dann doch Mal weg – es war auch ohne derart anstrengend dass ich mir ein bisschen Sorgen um meine Tänzerischen Fähigkeiten machte 🤔.

Donnerstag wurde dann sechs Mal der Snooze Knopf gedrückt und nun kann ich den Wecker Ton fast nicht mehr hören 😂 hach ausschlafen war soo schön über Weihnachten. Früher war ich ja eine echte Frühaufsteherin aber seit dem Abi ist das irgendwie vorbei. So um Mitternacht ins Bett und dann um zehn wieder aufstehen wäre meine Ideale Routine 😎. Geht aber nicht und so musste ich mich doch um 7:30 VB aus dem Bettchen quälen.

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Auf einem der (ich weiß nicht wie vielen) Spaziergängen fand ich dann das erste Gänseblümchen – im Januar!! Die Schaukel wurde dann auch Mal getestet, John ist aber definitiv noch zu klein dafür, schaaade. Und um etwa 14 Uhr holte Naomi uns ab und es ging diesmal nach Rathdrum zum Doktor, Impfung. Fand Baby nicht so toll aber es ging. Dann wurde Howard abgeholt der alles andere als gut gelaunt war und ich hoffte nur noch, Paddy möge pünktlich heim kommen da mein Kopf immer mehr zu dröhnen begann, ich aber nicht sagen wollte „sorry ich hab schlimmes Kopfweh, darf ich mich ein bisschen zurück ziehen?“ Das hab ich am Anfang einmal gemacht und bin auf wenig Verständnis gestoßen. Aber Paddy kam sogar einigermaßen pünktlich und ich konnte auf mein Zimmer, ließ sämtliche Formen von Training ausfallen und ging nur eine Weile die Choreographie durch die ich lernen möchte. Babysitten war auch noch dran, ausnahmsweise Mal am Donnerstag, zum Glück wachte aber weder John noch Howard auf😅.

Am Freitag Morgen war das Kopfweh Dank Ibuprofen weg und der Tag verlief recht reibungslos, obwohl John durch die Impfung nicht gerade in Höchstform war. Er schlief dafür gute drei Stunden (#einfachgenial) und ich schaffte es das Haus zu putzen 😊.

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Das Wochenende war dann einfach genial: Nachdem ich am Samstag Morgen bis kurz nach neun ausgeschlafen hatte war die Familie bereits aufgebrochen und ich hatte einen schönen ruhigen Vormittag. Ersteinmal eine heiße Dusche genießen, gemütlich frühstücken und dann noch das Zimmer putzen, dann machte ich mich auf den Weg zur Bushaltestelle, das Wetter war kalt und nass und ich sehr aufgeregt. In Dublin angekommen wartete Sidonie schon auf mich und wir machten uns mit meiner (zuvor heruntergeladenen) Wegbeschreibung auf den Weg zum Danceworld, ein Laden für Tanz… Zeug….

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Dort kam auch gleich eine nette Dame auf uns zu und ich fragte ob ich ein paar Spitzenschuhe anprobieren könne. Etwa sieben Paar verschiedene Schuhe und (gefühlt zehn Minuten!) eine dreiviertel Stunde später war dann tatsächlich der perfekte Schuh gefunden, noch ein Schlüsselanhänger gekauft und wir verließen den Laden wieder mit strahlendem Lächeln. Dann wurde noch ein Abstecher für Postkarten und Geburstagsgeschenke gemacht, bevor wir uns zu Sidonies Bushaltestelle begaben und dann ca anderthalb Stunden fuhren bis wir in Blessington waren.

Von der Haltestelle aus liefen wir noch ein gutes Stück bis zur Wohnsiedlung – aber hey: Zivilisation! Abgelegen aber mit Gehwegen, Haus an Haus, wer hätte gedacht dass ich mich Mal so glücklich schätzen würde darüber aus dem Fenster zu schauen und das Haus der  Nachbarn vor der Nase zu haben 😂. Versteht das nicht falsch, ich mag die Natur und Ruhe schon, aber man wird doch sehr schnell einsam und bei uns gibt’s nicht einmal Spazierwege weshalb man die Natur garnicht so viel genießen kann wie man es gern würde.

Sidonie und ich möchten uns dann jedenfalls erstmal ein leckeres Abendessen, danach trainierte ich noch ein gaanz kleines bisschen, es war nicht viel Platz und meine alten Spitzenschuhe gaben auch entgültig den Geist auf, aber es geht ums Prinzip 😁. Es wurde danach noch viel Gequatscht, bis wir irgendwann einschliefen.

Sonntags wurde nochmals ordentlich ausgeschlafen, um halb zehn standen wir dann auf und ich warf mich gleich wieder in die (vom Vortag schon etwas verschwitzten) Ballettsachen denn wir hatten was vor: Nach dem Frühstück liefen wir zum Nahegelegenen See und machten ganz viele Ballett Fotos. Das war ein riesen Spaß 😍. 

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Das Wetter spielte richtig gut mit, erst als wir uns auf den Heimweg machten zog sich wieder der Himmel zu. Nach einem tollen Nachmittag ging ich dann wieder mit dem Bus nach Dublin und von dort aus nach Enniskerry. Sidonie und ich könnten uns eigentlich richtig oft treffen, wären nicht die Wicklow Mountains genau zwischen uns. So muss man mit dem Bus immer bis ganz rauf nach Dublin 😑 und es dauert jedesmal Stunden. Nichtsdestotrotz haben wir das nächste Wochenende schon gemeinsam verplant 😄😁.

Ich freue mich schon sehr darauf, es ist wirklich ein Segen jemanden wie dich gefunden zu haben liebe Sidonie 😘.

Euch allen wünsche ich auch eine gute Woche, lasst doch Mal von euch hören – freut mich immer.

Alles Liebe

Eure Tabea 😊

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22. Dezember

Hallo meine Lieben,

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Wisst ihr was?! Es ist Halbzeit! Vielleicht nicht exakt rechnerisch, aber für mich eben schon 😄.

Daher möchte ich heute ein bisschen auf die Zeit bisher zurück blicken. Gerade in den letzten Wochen war es so erstaunlich für mich zu sehen, wie sich alles entwickelt hat, John, Howard, mein Verhältnis zu Naomi und Paddy und auch ich selbst habe mich stark verändert.

Zu Beginn kam ich eigentlich Nur mit Baby John gut klar, Howard machte mir doch recht oft das Leben eher schwer, Paddy redete nicht mit mir und Naomi versuchte zwar ihr bestes, war jedoch immer Recht distanziert.

Mittlerweile komme ich mit John sogar noch besser klar, denn ich verbringe ja fünf Tage pro Woche gut neun Stunden mit ihm alleine. Howard hat mich endlich auch ins Herz geschlossen und letzten Freitag Abend kam er angerannt und rief „Tabea marry me!“. Naja. Früher bekam ich von ihm Ohrfeigen, jetzt Umarmungen, was mich sehr freut😊. Paddy redet mit mir seit ein paar Wochen ganz normal was es für mich auch gleich viel viel angenehmer macht, früher kam ich mir immer komisch vor wenn er da war, und mit Naomi komme ich nun auch sehr viel besser klar, es hat nun schon recht lange keine dummen Missverständnisse mehr gegeben (möge es anhalten).

Ich selbst bin vom „Earlybird“ zum „Sleepyhead“ geworden, das kommt wohl davon dass ich abends immer noch trainiere und danach mit Miron rede da Abends meine einzige Freizeit unter der Woche ist. Folglich muss ich morgens immer etwas Überwindung aufbringen um Aufzustehen😂. Aber hey, wir haben einen Kamin und wenn’s zu kalt ist kann ich Paddy dazu bringen Feuer zu machen – dafür lohnt sich das Aufstehen dann schon 😂

Eine weitere erstaunliche Entdeckung war das ich auf einmal Nüsse und Oliven essen kann ohne Bauchschmerzen und Ausschlag zu bekommen – Yay!!! Zugegeben ernähre ich mich inzwischen überwiegend von Nüssen… Und Schockolade 😍. „Chocoholic“ wie man hier sagt…

Was sich noch geändert hat ist das mein Geduldsfaden sehr viel dehnbarer geworden ist, muss er auch mit einem Baby das ja nicht erklären kann was los ist sondern dich einfach nur anbrüllt 😂. Und kräftige Arme hab ich auch bekommen (gell Frau Krein😉).

Meine Vorliebe für Musik von Tschaikowsky hat sich allerdings nicht geändert – John kennt den Nussknacker bestimmt schon auswendig! Aber auch etwas mit Musik läuft ab und zu: Prokofjew (😊) und Lindsey Stirling und Pentatonix.

Insgesamt kann ich jetzt sagen ich habe mich gut eingelebt. Aber es hat eben gedauert. Und heute gab es dann großes Geheul als ich am Flughafen aus dem Auto gestiegen bin. Das hat’s für Howard noch nie gegeben und er rief noch ein paarmal „Tabiia get back in!!“

Ganz anders als das früher war (Go away Tabea.), und ehrlich gesagt hatte ich nicht mehr geglaubt dass das je noch anders würde, aber es geschehen noch Wunder 🤗.

Nun sitze ich im Flughafen und hoffe dass Alles gut geht und kann es noch nicht so ganz fassen dass ich in ein paar Stunden in Deutschland bei meinem Schatz und meiner Familie sein werde😍.IMG_20171222_100500

Und nun wünsche ich allen die ich nicht persönlich treffen werde frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr, und allen die ich persönlich treffen werde wünsche ich gute Nerven denn hier kommt die Quasselstrippe vom Dienst 😂😘😘😘

Liebe Grüße

Eure Tabea^^

 

11. Dezember

Nanu, letzte Woche kein Blogeintrag??

Letzte Woche war… Viel los. Zum Einen war Baby John ziemlich anspruchsvoll, aber auch davon abgesehen war viel los: wir haben nun einen neuen Wassertank – heißt man sollte nun Gefahrlos duschen können. Sollte. Und Paddy hat nun ein neues Auto 🚗. Sein altes ist nämlich letzten Dienstag abgebrannt!

Ich habe weiterhin fleißig trainiert, am letzten Samstag habe ich sogar das Wohnzimmer zu einem Ballettsaal umfunktioniert um eine komplette Unterrichtsstunde zu machen, das war so schön 😍. Vermisse die Ballettschule Arabesque sehr😔😘.

Nach einem tollen Sonntag mit Einladung zum Mittagessen (wo ich das Reden von einer ganzen Woche nachgeholt habe #quasselstrippe) und Weihnachtsbaumkauf mit der Familie ging dann wieder die Woche los. Mit einem Montag – also MONTAG.

Den mag Baby John nicht. Und ich finde ihn daher auch anstrengend 😂. Viel auf und ab laufen mit dem kleinen Mann auf dem Arm, zwischendurch Wäsche zusammenlegen und Schokolade essen (aber nicht gleichzeitig!!) und nunja, Hausarbeit eben. Als ich dann am Abend frei hatte, auf mein Zimmer gehen und trainieren konnte war ich schon auch froh, so süß er auch ist, manchmal wird es echt anstrengend. Zudem haben sich am Sonntag Abend Kopfschmerzen angekündigt, die die Woche über blieben😔.

Am Dienstagmorgen war ich so müde dass ich bei der morgendlichen halben Stunde Sport fast wieder eingeschlafen wäre😂. Ein Spaziergang mit Baby in der Eiseskälte verschaffte dann später der Müdigkeit etwas Abhilfe, bzw gab die Müdigkeit an ihn weiter, schlafen war jedoch nicht drin. Folglich war für mich einfach nur noch Nonstopp-Babybespaßen angesagt und als ich am Abend endlich auf mein Zimmer kam musste ich mich zum trainieren wirklich zuerst wieder motivieren.

Mittwoch und Donnerstag waren ein klein wenig einfacher da das Schätzchen zumindest ein Bisschen schlief. Ansonsten viel Spielen, Herumbrabbeln, und mit anderthalb Stone schwerem Baby auf dem Arm durchs Haus laufen. Zudem werden seine „Küsschenversuche“ immer gezielter: bisher hat er sich immer mit weit aufgerissenem Mund auf mein Gesicht gestürzt und dieses feste abgeschlabbert. Mittlerweile versucht er, meinen Mund zu treffen 😂. Sorry Miron, sieht fast so aus als ob dir jemand versucht, Konkurrenz zu machen 😅.

Am Freitag war es dann so kalt dass ich noch ein Stündchen liegen blieb und auf die morgendliche Portion Sport verzichtete. Als ich eendlich aus meinem Zimmer tappste kam mir die gesamte Mannschaft entgegen, sie wollten den Schnee anschauen. Was?! Schnee?! Ich konnte es kaum fassen! Das erklärte auch die Kälte… Gefrühstückt wurde dann vorm Kamin und auch später am Tag genossen John und ich vorallem die Wärme drinnen.

Dann war später noch Babysitten angesagt, mit schlafendem Howard und hellwachem John – der allerdings bei mir schon nach wenigen Minuten eingeschlafen war,  sorry Naomi😊. Er wachte auch nur ein Mal auf, bekam gleich sein Fläschchen und schon war das Geschrei wieder vorbei, Mummy zurück und ich bettfertig.

Am Samstag musste ich dann einfach Mal ausschlafen – musste. Dann wurde nicht trainiert sondern Schokolade gefrühstückt, hatte immernoch Kopfweh aber es ging alles schon wieder viel besser als am Vorabend (auf den ich bewusst nicht näher eingegangen bin😔). Später wurde dann ein halbes Stündchen was gemacht, geduscht (mit warmem Wasser!!) und ein Weilchen mit Naomi gequatscht, bevor ich mich (mit noch mehr Schockolade bewaffnet) auf den Weg zur Bushaltestelle machte und nach Dublin fuhr. Was will denn Tabea in Dublin?? Eine liebe (neue) Freundin treffen 😊 die auch übernachtete. Es wurden noch schnell die letzten Weihnachtsgeschenke besorgt (oder die Vorletzten) und schließlich fuhren wir mit dem Bus zu mir. An dieser Stelle muss angemerkt werden: die „Bushaltestelle“ ist einfach am Rand der Landstraße, ich wohne ja weitab von jeglicher Zivilisation! Wir mussten also im Stockdunkeln noch zwanzig Minuten laufen (erinnerst du dich an die Aktion damals im Oktober Schatzi? 😂)

Endlich angekommen kochten wir zusammen, und ja ich gebe zu, das war seit langem das genialste Abendessen (#Kokoscurry) und ich trainierte noch kurz und wir quatschten bis spät, also ich😇… Die Arme Sidonie musste dann auch noch meine Ballettverrücktheit ertragen und ein paar Schwanensee Videos mit Kommentar anschauen (aber fanden sie beide sehr witzig 😁).

Sonntag war dann auf einmal das Wetter gegen uns. Es war kalt und nass – also richtig kalt und richtig nass – und wir wollten nach Bray. Hat auch geklappt, aber es war sowas von kaaaalt ❄. Dort haben wir an der Seafront ein paar Spaziergänger dazu gebracht, Fotos von uns beiden zu machen. Unter anderem auch von hinten, da ich uns beiden den gleichen Zopf geflochten hatte 😂. Der große Schreck des Tages war noch dass ich mein Handy schon wieder verloren hatte: im Bus. Zum Glück fährt nach Enniskerry nur ein einziger Bus, und als ich den Fahrer fragte war es auch bereits gefunden worden 😅. Phuuhhh. Warum gehen mir eigentlich auf einmal ständig Sachen verloren???

Nachdem ich mich von Sidonie, die ganz lieb noch mit mir gewartet hatte, verabschiedet hatte, ging die Busfahrt nach Enniskerry los, von dort umsteigen und nochmal mit einem anderen Bus zur Haltestelle Killegar House, und dann Fußmarsch. Ich war so eiskalt durchgefroren! Und dann war das warme Wasser weg (=kalte Badewanne, kann man vergessen!!). Mittelmäßig beleidigt kuschelte ich mich dann einfach ins Bett, da war’s dann warm 😇.

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Sonntag Abend war dann noch viel los mit den Kidinxen, Howard und ich haben (im Schlafanzug) Ball gespielt und irgendwann müsste ja John gefüttert werden und es gab kein heißes Wasser 😓 und die Mikrowelle wollte auch nicht funktionieren. Also müssten wir uns von den Nachbarn etwas Wasser kochen lassen (#mitteninderpampa).

Naja, so „langweilig“ ist das Leben auf dem Lande dann eben doch nicht 🤗.

Bis nächste Woche wünsche ich euch allen eine gute Zeit,

Ganz liebe Grüße,

Eure Tabea 😘

 

 

26. November

Hallihallo, ein wenig verspätet gibt’s wieder Mal was von mir zu lesen 😇. Ich hatte ein sehr erlebnisreiches Wochenende, daher habe ich diesen Beitrag erst am Montag fertiggestellt, er endet aber dennoch mit Sonntagabend, wie gewohnt 😉

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Montage sind einfach immer schwierig. Angefangen bei um Viertel vor sieben aus dem Bett kommen: eine dreiviertel Stunde Snooze drücken später hab ich es doch tatsächlich noch geschafft.

Die in der Küche versammelte Mannschaft hatte definitiv auch nicht die beste Laune und irgendwie war ich ganz froh als alle aus dem Haus waren, John schlief und ich mich ans Wäsche waschen machte. Das Wetter schlug mitten am Tag auf regnerisch um, daher beließ ich es bei nur einem einzigen Spaziergang mit Baby im Kinderwagen und wir beide verbrachten den Rest des Tages „Indoors“, wo er die meiste Zeit getragen werden wollte (#armworkout).

Überraschenderweise kamen Howard und Naomi schon um kurz vor fünf zurück, da sie in der festen Überzeugung es sei fünf Uhr die Arbeit verlassen hatte, es war aber erst vier😂. Somit hatten die Jungs an diesem Tag Mal etwas mehr von ihrer Mama, was doch auch echt Mal schön ist.

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Am Abend konnte ich zum ersten Mal seit ich hier bin mit Irina skypen (bzw: mit aufgrund von fehlendem Internet so schlechter Verbindung dass wir zu WhatsApp Anruf und schließlich zu Sprachnachrichten übergingen 😑). Es war so toll mit dir zu reden!! Auch wenn wir zum Großteil über Hochzeitsplanung und -kleid geredet haben😁.

Nach einer Nacht in der ich irgendwie nicht sonderlich gut geschlafen habe ging es dann in den Dienstag. Meine Haare waren über Nacht in einem etwas zu hoch gesteckten Dutt gewesen (und bei 75cm Länge und 11cm Topfumfang ist dann ganzschön viel Gewicht!) weshalb ich einen ziemlich steifen Nacken hatte. Beim Frühstück unterhielt ich mich dann mit Naomi und bekam (sehr überraschend) ein echtes Lob, dass sie sehr zufrieden mit mir ist und auch Paddy sehr viel von mir hält, was mich für den Rest des Tages super motivierte. Ein weiteres Highlight war, dass ich am Nachmittag mit Papa geskypt habe. Im Wohnzimmer, direkt neben dem Router ist das WLAN dann auch gut genug gewesen. Es tut wirklich gut, während John sowieso nur herumgetragen werden will mit jemandem reden zu können! Also wenn ihr Nachmittags Mal Langeweile habt dann meldet euch, ich kann immer jemand zum quatschen gebrauchen 😉. (Ansonsten muss ich halt lesen oder irgendwas anhören, wenn ihr da irgendwelche Tipps habt, immer her damit 😘)

Dann hab ich den Fehler gemacht zu Tanzen. John saß in seinem Schaukelstuhl und aus der Spielorgel ertönte die „Zuckermandelfee“ von Tschaikowsky… Da konnte ich nicht widerstehen… John gefiel es offenbar sehr, er schaute mir mit ganz großen blauen Augen hochkonzentriert zu. Und. es. war. so. schön.! Seit ich hier bin war das das erste Mal dass ich so „richtig“ (naja es waren zwei verschiedene Choreographien vermischt) getanzt habe und da erst ist mir aufgefallen wie sehr ich es vermisst habe!

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Vor dem Einschlafen muss ich wohl den Entschluss gefasst haben, wieder wie früher zu trainieren, denn am Mittwoch Morgen wachte ich Problemlos um kurz vor sieben auf und nach einer kurzen Überleg-Minute beschloss ich, die halbe Stunde zu nutzen. Nach zwanzig Minuten Stangentraining (ohne Stange, dafür mit Stuhllehne) ging es noch schnell unter die Dusche. Ich bin hier in Irland zum Warmduscher geworden! 😂

Auf ein Leckeres, etwas fantasieloses Frühstück folgte ein Küche putzen und John tragen Vormittag – ich muss echt auf meinen Rücken aufpassen, der mag das Garnicht. Die Zeit in der John Nickerchen hielt nutzte ich zum Weggehen. Also… Ins Internet 🤗. Vom Bett aus mit Stift, Notizblock und Handy bewaffnet wurde mit schlafendem Schätzchen im Arm ganz viel recherchiert (topsecret.). Uuund gegen halb fünf, als Gemüse geschnitten, Baby gefüttert und der Küchenboden blitzblank sauber war, meldete sich meine liebe Freundin Antje dass sie ein halbes Stündchen Zeit habe – was ich voll ausnutzte 😇.

Die Rückkehr der Familie war an diesem Tag Recht spät, der Verkehr zwischen Dublin und Enniskerry war so heftig dass Naomi eine ganze Stunde von Carrick Mines bis hierher brauchte – mit einem quengelnden und schreienden Howard im Auto. Ich machte mich also auf das Schlimmste gefasst was „stressiger Abend“ betrifft, jedoch lief verhältnismäßig alles super und nachdem Paddy (auch sehr verspätet) ankam, John versorgt und Howard beruhigt war, aß ich zu Abend und ging dann auf mein Zimmer. Kleine Verdauungspause, ein bisschen Online-Ballettunterricht. Danach bin ich noch nach nebenan zu Lucia gegangen, die gerade alleine zu Hause war und wir haben uns ein wenig (viel) unterhalten. Sie kochte, ich füllte im Spagat das komplette Wohnzimmer aus (welches aber auch winzig klein ist 😇). Um irgendwas nach neun Uhr ging ich dann wieder, unterhielt mich noch kurz mit Miron und fiel dann ins Bett, total erledigt und glücklich.

Am Donnerstag kehrte doch tatsächlich noch die Sonne zurück! Daher wurde John nach dem Morgendlichen Nickerchen sofort warm eingepackt und in den Buggy gesetzt (den er inzwischen auch schon ordentlich ausfüllt!) und ab ging’s nach draußen. Durch den Regen der letzten drei Tage war es echt kalt geworden und zudem wehte ein richtig beißend kalter Wind. Und wer hat das Baby bis zur Nasenspitze verpackt, selbst aber weder Mütze noch Handschuhe angezogen?

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Nun ja, die Sonne musste einfach ausgenutzt werden, und mit frischer Luft schläft John später viel besser.  Die Zeit als er schlief wurde wie immer gut genutzt, zuerst für Hausarbeit, dann als alles getan war, auch ein wenig für mich selbst: Rücken dehnen. Ich war doch ein bisschen entsetzt, wie ungelenkich der geworden ist 😔. Durch das viele schweres Baby tragen ist er zudem auch ziemlich steif geworden, selbst das regelmäßige Yoga machen der letzten drei Monate hat ihn davor nicht bewahren können.

Ich springe nun einfach zum Ende des Tages, wo nachdem alle Kinder und Eltern glücklich und versorgt waren das Tabea auf sein Zimmer ging und, hmm, nochmals trainiert hat😂. Und dann platzierte ich mir ein Wärmepflaster auf dem Rücken, guckte noch ein Weilchen YouTube Videos an und schlief dann sehr bald sehr fest… Bis der Wecker anging😑.

An diesem Morgen wurde im Schlafanzug trainiert. Weil… Ich mich für Ballett problemlos begeistern konnte, für’s umziehen aber nicht so wirklich. Als ich dann eine halbe Stunde später fertig war klopfte es an der Tür, ich solle schnell auf die Kinder aufpassen, Naomi müsse Paddy helfen kommen. Noch immer im Schlafanzug sah ich mit John auf dem Arm und Howard an der Hand vom Wohnzimmer aus zu, was der Grund für die Aufregung war: ungefähr fünfzehn Pferde waren von der Weide ausgebüchst und standen in Breda Garten😂. Zum Glück konnten Paddy und Naomi sie alle wieder auf die Weide zurück treiben, wenn eines der Pferde auf die Straße gelaufen wäre hätte das Ärger geben können… Howard indessen starrte nach draußen und heulte „My Mummyyyyyyyyyy!!!“, weshalb ich ganz froh war dass sie schnell wieder da war.

An diesem Tag schlief John ungewöhnlich lange, ganze Zwei Stunden am Stück und später nochmals anderthalb. Zudem gab es für ihn zum ersten Mal Broccoli, den er nach kurzer Verblüffung, auch gerne aß (gell Miron 😁). Die ganze Familie traf bereits um kurz nach vier wieder ein da sie noch zum Funeral Home mussten, mehr habe ich nicht erfahren. Aber es gab Chips!! Also… Pommes. Und einen sehr schlecht gelaunten Howard der diese nicht essen wollte, daher machten schließlich Paddy und ich uns darüber her weil, naja, ich hatte schon ziemlich Hunger und er wohl auch.

Meine freie Zeit nutze ich dann für ein bisschen Online-Ballettunterricht: diesmal im Wohnzimmer da ja niemand da war den ich stören könnte, und dort war Platz genug für Sprünge und Drehungen, Mensch wie hab ich das vermisst! Anschließend war ich ziemlich nassgeschwitzt, also erstmal duschen.

Das Babysitten verlief diesmal auch sehr angenehm da John nur ein einziges Mal aufwachte und nach einem Fläschchen auch wieder einschlief😁.

Und was kam dann? 😊

 

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„Hoch die Hände, Wochenende!“

Diesmal jedoch etwas anders als normalerweise: um halb acht quälte ich mich aus dem Bett, noch ziemlich müde, und packte Schlafanzug und frische Wäsche in meinen Rucksack. Dann ging es ans frühstücken, und ich packte mir mein am Vorabend gerichtetes Lunchpaket (zu 85% Schokolade bestehend) ein. Um acht Uhr wollten wir losfahren damit ich um halb neun in Kilmacanoqe sein würde wo mich Seàn abholen würde. Es ging auf einen Aupair Ausflug nach Derry in Northern Ireland. Um etwa zwanzig nach acht schafften wir es dann tatsächlich aus dem Haus😂. Aber ich war zu perfekter Zeit da: nach ungefähr zwei Minuten kam Seàn, Julia (die Aupair in Kilmacanoque ist) und ich stiegen ein und ab ging die Fahrt nach Dublin. Dort stießen wir zu den restlichen Mädels und nach einer Weile kam auch unser Bus, mit welchem wir dann nach Derry fuhren. Eine echt lange Fahrt während der ich die Landschaft bewundern, ein wenig vor mich hin träumen und (um die Weihnachtsstimmung etwas anzuregen) in aller Ruhe den Nussknacker anhören konnte. Zudem lernte ich ein paar neue Leute kennen, vorallem zwei super nette Mädchen, Sidonie und Sophia. Dann in Derry angekommen gab es zunächst eine Stadtführung von der der geschichtliche Teil sehr interessant, der „und hier ist die nächste Bar und daneben ist auch ein toller Pup“ Teil zumindest für mich jetzt nicht soooo spannend war. Unsere größte Sorge war es, wie wir unsere Hostels finden sollten (nichts für ungut, aber wenn es was gibt das Iren nicht können ist es organisiert sein). Hat aber alles super geklappt 😅. Ich hatte ein zweier Zimmer mit einem französischen Mädchen, Juliette, in dem „Princes House“ in der „Princes street“ welches echt das Geld wert war. Ein wunderhübsches Zimmerchen mit eigenem Bad und in einer Seitenstraße, spricht es war Nachts Ruhig. Aber erstmal noch zum Abend: nachdem wir unsere Eisklumpen von Zehen wiederbelebt hatten gingen wir zu einem Pizza Restaurant, wo ich Julia und noch weitere Mädchen aus Deutschland traf. Leider war ich nicht schlau genug gewesen, Sidonie nach ihrer Nummer zu fragen, dennoch hatte ich mit den Mädels auch einen schönen, etwas überdrehten Abend. Um etwa halb neun machte ich mich zu meinem Hostel auf, da ich extrem müde war und wäre da nicht das Problem gewesen dass es nur Einen Schlüssel gab, wäre ich direkt schlafen gegangen. Zum Glück kam Juliette irgendwann vorbei und holte sich den Schlüssel bei mir ab, somit konnte ich endlich schlafen gehen.

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Der nächste Tag begann mit dem Weckerklingeln… Und mit Kopfschmerz, weshalb ich mir dann doch einfach sofort eine Ibuprofen Tablette einwarf. Dann wurde allmählich alles eingepackt, die Betten gemacht und hinuntergegangen um zu frühstücken. Der Hostelbesitzer entschuldigte sich zunächst mehrmals dass es keine „Vegan Option“ gäbe, aber es gab Obst und Toast und Marmelade und Tee und Kekse die ich essen konnte, deutlich besser als zunächst erwartet😋. Nach dem Frühstück mussten wir uns dann sehr beeilen und kamen (hust) gerade so rechtzeitig, jedoch als die letzten am Bus an. Nach einem guten Stück Fahrt fiel mir dann auf: mein Handy fehlt. Nach erstmal einer Panikattacke meinerseits war ich dann ganz sicher dass es sich noch immer unter dem Kopfkissen im Hostel befinden musste. Also schreib ich sofort an den Besitzer und fragte beim Busfahrer nach, ob es möglich sei, nochmals nach Derry zu fahren. Dieser bejahte und mir fiel ein Stein vom Herzen!!😍 Somit konnte ich den Aussichtspunkt zu dem wir erst fuhren auch richtig genießen.
Danach fuhr der Bus dann, anstatt vorbei, nochmals nach Derry rein, ich rannte wortwörtlich ins Hostel wo mir mein bereits gefundenes Handy in die Hand gedrückt wurde, bedankte mich etwa zehnmal, rannte wieder zum Bus und weiter ging die Fahrt 😁. Der nächste Stopp war um ca 12 Uhr am Ulster American Folk Parc: sowas wie Freilichtmuseum in Irland. Häuser aus dem Jahr 1800irgendwas, die man besichtigen konnte und in den meisten war auch immer jemand der verkleidet war wie zu der Zeit und wie jemand der in dem entsprechenden Haus gelebt haben könnte (im ersten Haus sehr ärmlich, in einem Wohlhabenderen entsprechend besser). Mir hat es dort richtig gut gefallen, ich musste die ganze Zeit an „Unsere kleine Farm“ denken, da dieses Museum die Geschichte einer irischen Familie erzählte die nach Amerika auswanderte und dort ein neues Leben begann.

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Die ganze Zeit dort war ich mit Sidonie und Sophia unterwegs, irgendwie hat zwischen uns dreien einfach gleich die Chemie gestimmt und das war wirklich eine tolle Zeit!😘

Nach der Museums Tour wärmten wir uns in dem kleinen Laden der dazu gehörte wieder auf und stöberten ein wenig herum: ich fand zwei Weihnachtsgeschenke und kaufte mir selbst als Andenken ein paar Wollstrümpfe, weil ich ja echt nie genug davon haben kann (#sammler) und den ganzen Ausflug über zudem eigentlich Immer Eisfüße hatte, uuund einen Flummi. Für meine Sammlung. Müsste sein😂. Dann ging es zurück zum Bus und wieder fuhren wir sehr lange. Mein Handy teilte mir irgendwann mit dass wir wieder in Irland seien, ich schrieb an meinem Blog, gefühlt der halbe Bus schlief. Eine letzte Pause gab es um vier an einer Raststätte und dort kaufte ich mir dann einen völlig überteuerten Smoothie, was anderes veganes gab’s nicht, weil ich mich den ganzen Tag nur von Schokoriegeln ernährt hatte… Und der letzte wurde eben mit Smoothie verdrückt. Sidonie war noch besorgt dass sie es vielleicht nicht mehr auf ihren Bus schaffen würde, verständlich da dieser nur alle zwei Stunden fuhr. Hat aber alles noch geklappt 😅. Ich unterhielt mich noch ein Weilchen mit Clara die fast neben mir saß, noch eine nette Bekanntschaft mehr gemacht 😘, bevor ich dann zusammen mit Julia in Kilmacanoqe wieder ausstieg.

Dort wurde ich von Paddy abgeholt, und bald war ich wieder in meinem Zimmer, auf meinem Bett, konnte mit meinem Schatz reden und dann bald schlafen gehen 😁

Das war meine Woche – sehr ereignisreich (für meine Verhältnisse) und der ganze Stress hat sich wirklich gelohnt 😘 Ich freue mich sehr über Kommentare on euch, das bedeutet mir sehr viel (so eine kleine Rückmeldung 😁), bis zum nächsten Mal dann😘.

Liebe Grüße,

Eure Tabea 😊

19. November

Hallo zusammen, schaut Mal was alles möglich ist wenn man direkt neben dem Router sitzt um besseres Internet zu haben!

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Man kann auf einmal wieder Bilder hochladen 😊.

Ich hatte eine, wenngleich etwas durchwachsene, im Schnitt prima Woche.

Montage sind offenbar auch bei den Minimenschen unbeliebt: wie Trauerpfützler aus „Narnia“ immer sagte:“ Auf einen sonnigen Morgen folgt ein regnerischer Nachmittag!“

Also im Klartext: der Morgen war angenehm, um halb neun mit Kinderwagen draußen, später das Fläschchen und ein bisschen herumalbern und sogar ein anständiges Mittagessen für mich aus Testen der Vortage. Aber dann… Wieder ein sehr launischer kleiner Mann den man um das Geschrei zumindest einzudämmen den Rest des Tages herumtragen müsste (#armerrücken). Als dann Naomi mit Howard endlich heim kam hatten die beiden auch eindeutig schlechte Laune, dennoch übergab ich den kleinen Schreihals der Mama (und dann war Ruhe!! Er vermisst sie eben den langen Tag). Nervlich war ich an diesem Tag wirklich am Ende, weshalb ich mich sehr beeilte den Einkauf (Unmengen an Fleisch vorallem 😑) in den Kühlschrank zu räumen um mich dann auch bald schon in meinem Zimmer ins Bett zu verkrümeln. Und von dort aus über WhatsApp meinen Freunden die Ohren zuzujammern (insbesondere Miron und Angelika, sorry 🙄)

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Auf einen miesen Montag folgt ein froher Dienstag: Baby John in Höchststimmung und ich sehr ambitioniert beim Hausputz. Dabei hat er mir mit einem etwas amüsierten Gesichtsausdruck zugesehen und ich war sehr glücklich die ganze Küche und den Flur und das Bad gewischt zu haben😍. Alleine lassen durfte ich ihn jedoch keine Sekunde, als ich dann doch Mal aufs Klo bin hat er sich gleich beschwert (#shithappens). Es war also ein ziemlicher Kuscheltag, den wir jedoch beide genossen haben, mit einer Zusatzmahlzeit für John: ich hab ihn einfach etwas öfter gefüttert, auch wenn ich da vorsichtig sein soll, und die Reisbreiportion war auch etwas größer als bisher (Lätzchen nicht vergessen😂). Offenbar ist das aber ganz gut gewesen, denn in der Nacht auf Mittwoch, wie ich später erfahren habe, hat er viel besser geschlafen als sonst. Ich habe am Nachmittag noch ein kleines bisschen mit Antje telefoniert, leider war mein Gehirn nicht funktionsfähig, daher hatte ich irgendwie keinen Plan mehr worüber ich reden wollte, aber es war trotzdem schön. Nach nur zehn Minuten musste ich schon auflegen weil Naomi mit Howard heimkam (das erste Mal pünktlich!! 😄) und zum Glück hatte ich auch schon das Abendessen für alle bereit… Bis auf das Fleisch, welches ich zum Glück nicht zubereiten muss. Howard war ausnahmsweise in Spiel- statt Schreilaune, daher verbrachte ich auch noch ein Stündchen mit ihm im Wohnzimmer 😊. Das einzg blöde am Dienstag war dass ich Bauchschmerzen hatte die am Abend dann zur Hölle wurden 😶. Zum Glück würde ich von Papa, Miron und Angelika gut abgelenkt 😂

 

Die Mitte der Woche war zugleich die Mitte des Monats, kleine Randbemerkung 😁. Ich kann es immernoch nicht fassen dass November ist – es sieht so anders aus als in Deutschland! Am Morgen habe ich ersteinmal die Mikrowelle mit meinen Kirschkernkissen blockiert, hatte noch immer Bauchweh und das wollte auch den Rest des Tages nicht aufhören. Dafür allerdings war ich unheimlich „produktiv“, denn außer Literweise Tee und immer wieder Kirschkernkissen neu aufwärmen half ganz besonders, sich ablenken: Flur, Bad, Kinder und Wohnzimmer gesaugt 😆. John war an diesem Tag offenbar sehr sehr müde, als ich ihn in den Kinderwagen packte machte er sofort die Augen zu. Also habe ich ihn wieder heraus genommen und ins Bettchen gelegt wo er sofort einschlief. Sowas gab’s noch nie! Ich nahm mir dann auch tatsächlich Mal einfach etwas Zeit für mich selbst, konnte ein paar lieben Leuten schreiben und noch ein bisschen lesen. Dann später wurde der Spaziergang nachgeholt und wir trafen unterwegs Paddy, was auch witzig war.

Ein Fläschchen und ein bisschen Spielen und ein bisschen Geschrei später fiel John dann in sein Mittagsschläfchen (auf mir drauf). Vom Bett aus erledigte ich daher, konnte ihn ja nicht einfach runterschubsen, einen Weihnachtsgeschenk Einkauf auf Amazon. Schon irgendwie gruselig dass man vom Bett aus so viel Geld ausgeben kann?!  Am Abend dann, als Naomi und Howard zurück kamen war der kleine Schatz gerade nochmals eingeschlafen. Es war ungewöhnlich stressfrei und ruhig und Naomi geriet irgendwann etwas aus der Fassung weil nichts zu tun war (#niekannmansrechtmachen!).

Irgendwann ging ich dann, mit Tee Nummer hundertachtunvierzig auf mein Zimmer und eigentlich wollte ich meine Wäsche zusammenlegen… Uneigentlich hab ich mit Miron, Papa und Irina geschrieben 😂

Am Donnerstagmorgen war mein Kissen zu weich. Es war sowas von schwer den Kopf hoch zu kriegen und aufzustehen 😶. Aber ich hab’s geschafft. Irgendwie.

Howard wollte am Morgen nicht von seiner Spielzeugkiste weg, also sagte ich ihm, dass er ja mit mir hierbleiben und spielen könne („say byebye to mummy!“). Als Naomi dann jedoch alleine ins Auto stieg wurde dem Kleinen doch etwas mulmig und er wollte dann doch lieber mit. Das sollten wir allerdings nicht zu oft so machen, denn dann kommt er sicher bald dahinter 😂.

Spaziergang nach Fläschchen Nummer eins war ein voller Erfolg, obwohl ich mir den hoppeligen Feldweg sparte (weil der Regen von letzter Nacht ihn in eine Schlammspur verwandelt hatte), schlief John schon nach zehn Minuten tief und fest. Auf halber Strecke traf ich auf Nachbarn, ein älteres sehr freundliches Ehepaar, die mit ihrem Hund spazieren gingen. Klingt etwas verrückt aber für mich ist es ein absolutes Highlight wenn ich mich ein paar Minuten mit Leuten unterhalten kann – sei’s auch nur über den bösen Hund der _anderen_ Nachbarn 😅.

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Wieder zurück startete ich dann  die große Küchenputzaktion: alle Arbeitsflächen aufgeräumt und sauber, den Boden geputzt und gewischt und alle Stühle geputzt. Das war auch sowas von notwendig, ich lege sonst immer ein Kissen drüber bevor ich auf denen sitze weil sie immer so schmutzig sind 😶. Während der Aktion freundete ich mich mit YouTube wieder an und schaute (eher hörte) ein Video nach dem anderen von Sarah Lemkus an. Das ist eine junge Frau aus Neuseeland (? Korrigier mich falls das falsch ist Antje😀), die auch Christin und Veganerin ist und gerade ihr zweites Kind erwartet. Irgendwas an ihrer Ausstrahlung ist einfach ganz besonders, abgesehen davon – es ging bei einem Video ums lange Haare wachsen lassen, mit dem Thema würde man mich um zwei Uhr morgens begeistern können 😇.

 

Zwischendurch wurde dann auch Baby John wieder wach (er schläft nie länger als zwei Stunden am Stück, normal ist dreimal am Tag, aufgeteilt in eine volle und zwei halbe Stunden) und schaute mir dabei zu wie ich mit Staubsauger auf einem Stuhl stehend die vielen vielen staubigen Spinnenweben von Wänden und Decke entfernte. Und irgendwann bekam er Hunger und während ich ihn fütterte viel mir auf dass ich ja vielleicht eventuell auch Mal zu Mittag essen sollte… Auf dem Menü für mich stand dann mein häufigsten Mittagessen überhaupt: Eine Dose Bakedbeans mit einer Handvoll (oder zwei?) Cashews, Kürbis- und Sonnenblumenkernen und ein paar Chiasamen, dazu eine Scheibe Brot, aber nur weil sie jemand im Toaster vergessen hatte und in diesem Haus sowieso viel zu viele Lebensmittel weggeworfen werden.

Nach einem Nachmittag gefüllt mit Sonnigen Spaziergängen, einem Bad für den Kleinen (das fand er ganz prima, nur das hinterher wieder anziehen hat er mit ordentlichem Gebrüll quittiert) und einer weiteren Kuschel und Schlafeinheit (sagenhafte anderhalb Stunden 😌) kamen Mama und Bruder heim. Howard war in guter Laune, was ich unbedingt nutzen musste da das nicht so oft vorkommt. Es war ein richtig schöner Abend, wie ich ihn hier noch nie erlebt hatte! Ganz viel Flugzeug spielen (ich hab echt starke Arme bekommen 😊) und sogar Paddy kam Mal ein bisschen aus der Reserve und spielte mit und Fangen und Ball. Dabei warfen wir uns den Ball zu und Howard lief kichernd zwischen uns hin und her  😝.

Für mich war damit noch nicht genug des Sports, vor dem Schlafengehen wurden noch zwanzig Minuten Yoga gemacht… Weiß nicht mehr was genau aber am nächsten Morgen bin ich mit Muskelkater in den Oberschenkeln aufgewacht… Und ein paar blauen Flecken… Die führe ich aber definitiv auf das Herumtoben zurück 🤗.

Am Freitag blieb Naomi zu Hause da sie so übermüdet war. Ich beorderte sie auch gleich ins Bett zurück und behielt John als er sein Nickerchen machte bei mir im Wohnzimmer 😊. Sie meinte später, so gut habe sie seit Johns Geburt nicht mehr geschlafen und den Rest des Tages war sie so gut drauf wie nur selten. Die große Aktion des Tages war „Schnuller-Fee“ um Howard den Schnuller (Dodiiiiiiiieee) abzugewöhnen. Bevor er also Heim kam sammelten wir alle ein, in einer Plastiktüte und machten eine kleine schokoladige Überraschung bereit. Die Plastiktüte musste Howard dann in den Briefkasten stecken („We send them to the Babies in Greenane!“). Das gab vielleicht ein Geschrei 😶. Danach nahmen wir heimlich die Tüte wieder heraus und legten das kleine Päckchen hinein. Als Howard das dann aus dem Briefkasten nahm war natürlich die Freude groß 😊.

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Da Paddy und Naomi diesen Freitag wieder essen gingen war für mich natürlich noch Babysitten auf dem Schirm: fünf Minuten nachdem sie gegangen waren wachte John auf (mit Gebrüll). Gerade war er auf meinem Arm eingeschlafen da hörte ich aus dem Nebenzimmer:“ My dooodiiie!!!“ Ich befürchtete schon das schlimmste (zwei schreiende Kinder) aber zum Glück schlief Howard einfach wieder ein. John nicht. Er wachte nach einer Weile wieder auf und war nur noch mit Fläschchen zu beruhigen – und dann mit Herumtragen, was ich dann auch tapfer bis halb elf machte😂. Meine Müdigkeitsschwelle war dann auch überschritten, weshalb ich so putzmunter war, dass ich erst nach Mitternacht schlafen konnte.

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Am Samstag war folglich ich diejenige die übermüdet war… Wir hatten jedoch eine geniale Zeit am Vormittag: wir sind zu einem Farmmarket gegangen wo ich ganz viele schöne Dinge angesehen habe und Herzchen-Ohrringe ergattert habe💟. Zudem war eine Gruppe von Mädchen im Alter von etwa acht bis zehn Jahren dort die traditionellen irischen Tanz vorführten, für mich als Ballettliebhaber sehr interessant 😁. Es geht allerdings nur um die Beine dabei, Arme usw sind stocksteif gewesen, schade schade…

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Irgendwie brachten wir dann noch die Zeit herum bis Paddy heim kam damit die Familie zur Granny fahren konnte. Geplant war um eins… Es wurde fast halb vier…

Aber John hatte zum ersten Mal Mörchen-Brei 😁IMG-20171118-WA0022

Lecker lecker!

Ich machte dann am Abend noch zwei Kuchen , duschte (diesmal ohne dass das Wasser plötzlich weg war😌) und ging auf meine Haare los: ganz viel flechten, wieder auf machen, wieder was neues probieren😂 meine Welt eben.

Am nächsten Morgen hatte ich dann sogar ganz tolle Locken, da ich mit Dutt geschlafen hatte 😍IMG-20171119-WA0015

Sonntag – was für ein Tag!!!
Nachdem ich mit einer Familie aus Bray zur Kirche gefahren war (voll lieb dass die mich ab jetzt mitnehmen!) und wieder einen tollen Sonntags Gottesdienst hatte, bin ich sehr flott zur Dartstation gegangen. Grund: Tabea trifft Tabea (-:
Meine ehemalige Mitschülerin ist nämlich auch in Irland und macht ein paar Monate ein Praktikum. Das war echt ein tolles Wiedersehen.

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Wir sind dann (non-stop am quatschen) den Cliff Walk zurück nach Bray gelaufen, hach das war toll mal jemanden zu treffen den man schon so lange kennt – und auch so lange nicht gesehen hat.
Eine spontane Entscheidung von mir später saßen wir beide in der Dart und sind kurzerhand nach Dublin gefahren um die erste große Weihnachtsparade anzusehen. Bevor es so weit war sind wir noch kurz in einen Kleiderladen gegangen wo ich mir eine Hose besorgte. Ja. Ich das Mädchen das nur Röcke trägt hat sich eine zweite Hose gekauft… Und ja ich gebe zu, sie sind halt echt praktisch. Aber bequemer sind Röcke und Kleider trotzdem!!
Dann trafen wir Luisa, eine Freundin von Tabea. Es war so anders in einer so großen Stadt zu sein und so viele Leute zu sehen. Irgendwie eine willkommene Abwechslung, wenngleich ich danach doch auch sehr erledigt war. Es war einfach so schön in der Weihnachtlich geschmückten Fußgängerzone zu stehen und zu quatschen und dann die (nicht sonderlich gut organisierte Parade mit Weihnachtsmann auf einem Fahrrad) zu sehen. Zwischendurch wurde es etwas chaotisch da es nicht vor und nicht zurück ging, zum Glück ist in der großen Menschenmasse niemand in Panik geraten, dann wären wir nämlich zerquetscht worden.
Die nächste Sorge war dann: Wie komme ich nach Hause? Fährt der Bus? Die Straßen waren nämlich gesperrt… Aber es hat geklappt, Dank Tabea die vollen Einsatz ihrer Sportlichen Fähigkeiten gezeigt hat, sonst wäre der Bus ohne mich weiter gefahren! Vielen Dank dafür!!!
Nun sitze ich im Bus nach Enniskerry, höre Pentatonix an und hoffe dass ich auf dem Weg von der Bushaltestelle bis zum Haus nicht erfriere. Die Busse haben kostenloses WLAN, daher kann ich schonmal den Blog weiter (fertig) schreiben.

Und nun wünsche ich euch allen eine tolle neue Woche, Gottes Segen und schönes Winterwetter 😇

Liebe Grüße

Eure Tabea 😘

12. November

Waaas es ist schon Mitte November??? 😶 Wie konnte denn das passieren ohne dass ich etwas bemerkt habe?! Das Wetter und der Winter an sich entwickelt sich hier in Irland doch recht anders als zu Hause. Vom Gefühl her würde ich ja sagen es ist Mitte oder Anfang Oktober. Die Lichtverhältnisse betreffend… Dezember? Zwischen vier und fünf Uhr setzt bereits die Dämmung ein und selbst am Mittag steht die Sonne eher niedrig.

Die gesamte Woche war ein wenig stressig da John sehr viel gebrüllt hat und er wird darin immer „besser“. Das Highlight am Montag war jedoch dass er nun auch die andere Version von der Aptamil Babynahrung nimmt, die man selbst zusammenrührt, was Kosten und Plastik spart! Yay😝

Zudem sollte ich anfangen, ihm nun täglich Babyreis zusätzlich zu gehen, damit er sich allmählich an den Löffel und an Brei gewöhnt. Klappt schon super und er liebt seinen (sehr wässrigen) Brei – aber wehe er bekommt danach nicht sofort noch sein Fläschchen! Dann geht das große Geschrei los. Zudem hatte er wohl Verstopfungen… Daher verbrachte ich (auch den Rest der Woche) die Hälfte der Zeit damit ihm die Pupse rauszumassieren. Gegen Abend half garnichts mehr, also wurde er schließlich mit ein paar kuscheligen Babydecken in den Buggy gepackt, wo er noch eine Weile Krach machte bis er sich endlich in den Schlaf gebrüllt hatte. Halleluja! 😂
Uuund ich habe Post bekommen, wieder eine Haarnadel, ein wunderschönes Blatt aus Roségold, ich bin sehr glücklich damit, denn die Haare bleiben den ganzen Tag aus dem Weg und es ist bequemer als meine Lieblings Forke, das will was heißen! Und einfach unglaublich schön, ich will ja nicht groß Werbung machen aber ich mache es trotzdem: wenn ihr mal nacht echt gutem und praktischen Haarschmuck sucht dann seid ihr bei Senzalimiti.net richtig. 🍁
Themawechsel.😂

Am Mittwoch kam dann doch mal die erste volle Windel, ich hätte nie gedacht dass ich mal über sowas (und die war heftig) so unglaublich erleichtert sein würde! Was mir auch unheimlich geholfen hat, einen kühlen Kopf zu behalten war, dass mein lieber Schatz mir immer wieder mal geschrieben hat, es ist schön zu wissen dass jemand an einen denkt. ❤

Donnerstag war dann mein Rücken am Ende: daher nutzte ich knallhart die Zeit in der John gefüttert und zufrieden war, sprich es eine Schreipause gab, und machte eine Runde Yoga. Das Ergebnis war erstaunlich: Baby fand es wohl überaus amüsant und es folgte ein Weilchen herumalbern und fröhliches Babylachen sodass mir richtig warm ums Herz wurde.

Dafür verzeihe ich ihm auch gerne all das Gebrüll. Mein Kopf allerdings nicht: der hat sich derart bemerkbar gemacht, dass ich mit zwei Paracetamol um sieben ins Bett bin – und bis um halb zwölf mit pochendem Schädel wach lag.

Zum Glück war es am Freitag Morgen weg und ich war bereit, einen letzten Tag Dauergebrüll auszuhalten – und die schönen Momente mit dem süßen lieben Baby zu genießen! Das Babysitten am Abend fiel zudem aus, da Paddy mit Freunden weg ging und Naomi zu Hause blieb. Also half ich nur noch etwas länger, bis die Kidinxe schliefen. Ich kann stolz sagen dass ich Howard lang genug beschäftigen konmte damit John ins Bett gebracht werden konnte. Und dann bin ich auf mein Zimmer und habe genäht, einige von euch haben ja schon gesehen was. 😇

Am Samstag ging es mit dem Nähen, bzw stecken und anpassen weiter, eigentlich verbrachte ich den ganzen Tag damit. Das Wasser war mal wieder weg, das passiert immer häufiger. Zum Glück funktionierte es am Abend wieder ein wenig, denn meine eingeölten Haare mussten ja dringend gewaschen werden! Sonst wäre dieser (sehr einsame) Samstag wirklich zu deprimierend gewesen.

Joy comes Sunday morning (oder so ähnlich)! Nach einer riesen Portion Schockocreme zum Frühstück habe ich mich auf mein Fahrrad gesetzt und bin bei herrlichem Sonnenschein und eisiger Kälte nach Bray geradelt. An der Dartstation angekommen war ich sehr durchgefroren und Dankbar für die Thermoskanne voll Pfefferminztee die ich mitgenommen hatte. 😊

Im Zug wurden noch die Haare gemacht (diesmal ein Frenchtwist) und schon war ich in Greystones. Und der Weg zur Kirche war so eisig! Umso wärmer der Empfang von all den lieben Menschen dort. Und nach dem Gottesdienst wurde ich von Daphne wieder zu Mittag eingeladen, gemeinsam mit Jen und Josh Barrington. Jen ist übrigens die erste Person gewesen, die ich in der Hillside Church kennengelernt habe.
Und ich durfte eeeeendlich mal wieder was flechten, danke Tami und Jen, das hat mir so gefehlt! 😍
Nach einem tollen Nachmittag hat Daphne mich nach Bray gefahren (voll lieb!!) und ich bin zurück geradelt. Unterwegs bin ich zum Health Store (irische Version von Biobrummer) und habe eine verschließbare Teetasse aud Bambus gekauft, die jetzt mein ständiger Begleiter sein wird, sowie Haarshampoo. Ja, ich hatte ein paar Monate Shampoo Pause gemacht und jetzt fange ich wieder an, welches zu verwenden. Allerdings ist mir nun wichtig geworden, dass es komplett biologisch abbaubar ist und genau zu meinen Haaren passt (und nicht zuu teuer ist). Daher habe ich mich auch ein Weilchen von der sehr geduldigen Dame im Laden beraten lassen.
Und schließlich kam ich dann, schon in der Dämmerung, wieder an und konnte sofort Howard und John bespaßen. War nett, aber dann wollte ich wirklich unter die Dusche – Schweiß und frieren ist einfach keine gute Kombination.

Und das wars dann auch was meine Woche betrifft,
liebe Grüße und bis bald
Eure Tabea

Ps: Bilder gibts wieder auf Instagram 😀

5. November

Hallo ihr lieben, ja ich lebe noch, ich habe euch auch nicht vergessen, ich war nur am letzten Wochenende etwas… Beschäftigt🤗
Die Zeit von Montag bis Donnerstag lässt sich mit aufgeregt sein und Haus putzen zusammen fassen, daher springe ich gleich Mal ans Ende der Woche: endlich der langersehnte Besuch aus Deutschland!! 😍

Freitag war ich schon den ganzen Tag sehr hibbelig, was auch auf John wohl noch abfärbte. Dennoch hatten wir beide ein gutes Stündchen Mittagsruhe: er schlief in meinem Arm und ich konnte nicht weg 😂. Gegen Abend wurde ich immer aufgeregter und endlich ging es zum Flughafen (Paddys Schwester Breda war so freundlich mich zu fahren) und nach über einer Stunde Verzögerung durch Stau und nochmals langem Warten am Terminal kam dann endlich mein Schatz an💝. Ich war ganz im Glück ihn nach so einer langen Zeit wieder zu sehen und konnte mir daher ein paar Freudentränen auch nicht verkneifen. Die Rückfahrt ging aus irgendeinem Grund ungefähr zehnmal so schnell (Zauberei?!) aber dennoch war es stockdunkel als wir ankamen…und wir hatten Sturmfrei da Paddy und Naomi mit den Kindern zur Granny gefahren waren: Howard war fürs Wochenende dann dort. Miron und ich hatten ein schönes Abendessen mit Kerzenlicht (jaaa sehr ramontisch so bin ich halt😉).

Samstag hatten wir noch einen gemütlichen gemeinsamen Vormittag an dem ich Miron ein bisschen herumgeführt habe. Dann ab zwei Uhr hatte ich John zu hüten und war echt froh über Miron als helfende Hand 😘. Ein paar Spaziergänge mit Baby, Pizza zum Abendessen da ich nicht wirklich Zeit zum Kochen hatte und als der kleine Mann endlich eingeschlafen war ging es für uns ans Dr Who schauen😁. Super dass mein Schatz einen Laptop besitzt… Irgendwann ging Miron dann schlafen und ich torkelte noch ein paar Mal (selbst schon halb schlafend) zum Baby mit seinem Fläschchen bis dann (keine Ahnung welche Zeit genau, vielleicht halb zwei) die Eltern heim kamen. Die waren auf einer Hochzeit und noch immer putzmunter, ich habe mich dann allerdings Sofort schlafen gelegt.

Sonntagmorgen bekam ich dann gleich noch den großen Schrecken, viel zu lange geschlafen zu haben doch es war Zeitumstellung – Glück gehabt 😂. Ich hatte sogar noch Zeit zum Haare waschen, frühstücken und mit Baby herumalbern. Dann war Paddy so freundlich mich und Miron nach Bray zur Dart zu fahren von wo aus wir beide weiter nach Greystones fuhren. Von allen Sonntagen musste es natürlich der sein an dem ein „Family Service“ stattfindet – jedoch die halbe Kirche wegen dem langen Wochenende fehlte. Dennoch wurde Miron ordentlich zugetextet von den verbliebenen Leuten😋 während ich mit Jen eine recht angeregte Unterhaltung führte in der es überwiegend um Haarschmuck (jaaa meine große Schwäche) und wie weit ich mit dem Nähen der Hochzeitskleidung bin ging. Ich wurde zweimal gefragt, ob mein Bruder zu Besuch sei😶. Nein. So ähnlich sehen wir uns jetzt wirklich nicht. Irgendwie haben wir es wieder heraus geschafft und uns bei „The Happy Pear“ ein Mittagessen gekauft, welches auf der Fahrt verspeist wurde. Sehr lecker. Sehr sehr. In Dun Laoghaire, unserem Ausflugsziel angekommen spazierten wir über den Pier bis zum Leuchtturm und zurück und zum Markt wo ich den Bernstein Kettenanhänger gekauft habe (die Verkäuferin meinte er habe auf mich gewartet) 😍.
Die Rückreise war… etwas abenteuerlich… Zumindest ab Bray. Von dort aus stiegen wir in einen Bus nach Enniskerry und die Fahrt war so Halsbrecherisch dass Miron darauf bestand ab Enniskerry zu laufen. War mir auch Recht. Eine dreiviertel Stunde später waren wir dann auch angekommen. Es es war schön noch ein bisschen mehr Bewegung zu haben und Hand in Hand zu laufen 💕.

Den Montag verbrachten wir überwiegend im Haus, spätes Frühstück, viel Dr Who schauen (ja wir haben Staffel Acht komplett durch😇) und eine lange Zeit im Wald (zum Ausgleich und zum Fotos machen). Wir hatten zudem Sturmfrei da die Familie erst am Dienstag heim kam.

‎Damit wären wir auch schon bei Dienstag: großer Wandertag. Geplant war mit dem Bus nach Bray und dann auf den Bray Head. Tatsächlich sind wir spontan bis nach Bray gewandert und nach einem Picknick am Meer weiter bis auf den Gipfel. Dort sind ein paar wunderschöne Bilder entstanden von denen ihr bestimmt schon einige gesehen habt 😄.
‎Ich war sehr müde nach dem Aufstieg aber dennoch motiviert und fröhlich, schließlich wollte ich schon lange von dieser Seite aus auf den Berg laufen (bzw klettern) und irgendwie hab ich es auch wieder nach unten geschafft😊.Diesmal fuhren wir den ganzen Weg nach Hause mit dem Bus (und verpassten aufgrund der Dunkelheit den Austieg) und waren heilfroh als wir endlich angekommen waren und uns über eine Tüte Chips (Pommes!!) hermachten.
‎Howard entschied übrigens, dass Miron mein „Daddy“ sei (wird ja immer besser 😂) und Naomi und ich versuchten erfolglos ihm zu erklären, dass das mein Freund ist.
‎Wir schauten später noch einen Film an (der Illusionist), den ich echt sehr spannend und sehr gut gemacht fand. Und ich war sehr stolz, nicht geweint zu haben. Den Film kann ich durchaus weiterempfehlen, jedoch nur wenn ihr mindestens sechzehn seid und ihn nicht allein anschaut. Sucht euch jemanden der euch am besten den ganzen Film über im Arm hält und nicht ausrastet. Und nein, Miron steht nicht zum Verleih. Der gehört mir😀.

‎Mittwoch haben wir nochmal einen Bus Ausflug unternommen, diesmal nach Dublin. Und wir haben beide festgestellt, dass Großstädte nicht so ganz unser Ding sind. Und uns ordentlich verlaufen. Und es irgendwie wieder heim geschafft. Unseren letzten Abend genossen wir mit der Folge „Mission Dalek“ und Hochzeitsplanung 😉.

‎Und dann kam der Tag des Abschieds😢. In aller Frühe wurden wir an Aircoatch Haltestelle abgesetzt, mit welchem wir direkt zum Flughafen fuhren (die Fahrt ging etwa eine Stunde). Der Busfahrer fragte Miron noch nach seinem Alter was ich witzig fand da man normalerweise mich für jünger hält 😅. Am Flughafen musste dann entgültig Auf Wiedersehen gesagt werden und ich fuhr mit dem Bus nach Bray, von dort aus nach Enniskerry und den Rest ging ich zu Fuß. Über den Rest des Tages werde ich nicht mehr berichten, bin nunmal eine kleine Heulsuse 😫.

‎Darauf folgte ein Freitag an dem alles wieder so verflixt normal verlief – außer dass das Babysitten ausfiel und ich daher viel früher schlafen gehen konnte.

‎Wer hat schonmal eine warme Jacke und Handschuhe an gehabt, jedoch Mütze und Schal vergessen? Samstagmorgen um neun Uhr mit Kinderwagen draußen… im November ist das echt kalt 😂 und meine Ohren fingen irgendwann an zu schmerzen, aaaber Mission erfüllt: Baby hatte Frischluft. Am Nachmittag hatte ich dann frei und habe mein Kleid zugeschnitten 😆 Yay💕. Und geputzt. Diesmal mein eigenes Zimmer zuerst 😇, da komme ich sonst nie dazu.

‎Und heute war wieder Kirche. Und suuuuper super Wetter! Daher habe ich mir für den Rückweg das Ticket gespart und bin den „Cliff Walk“ von Greystones nach Bray gelaufen. War ein langer Weg, jedoch war die Aussicht fantastisch und als ich mit dem Fahrrad zu Hause ankam war ich fix und fertig aber glücklich 😊.
‎Heute wird noch ein bisschen genäht und das war’s dann auch 😉

‎Bis bald und liebe Grüße
‎Eure Tabea

22. Oktober

Wieder eine Woche später 😊

Meine letzte Woche begann mit einem sehr vollen Sonntag: zuerst allerdings hätte er beinahe ins Wasser fallen können, und das nur wegen… Eitelkeit 😂. Nachdem ich nämlich schon zu lange geschlafen hatte, habe ich meinen Haaren etwas zuuu lange meine Aufmerksamkeit gewidmet. Danach hätte ich um ein Haar die Dart nach Greystones verpasst, nachdem ich in Rekordtempo nach Bray geradelt war.

Nach einer genialen Zeit in der Hillside Church habe ich mich mit ein paar weiteren Aupairs aus Greystones getroffen und wir sind gemeinsam nach Dun Laoghaire gefahren (wieder mit der Dart). Dort sind wir am Hafen entlang spaziert und noch über einen Markt geschlendert auf dem ich einen Bernstein Kettenanhänger gefunden habe 😍 leider jedoch kein Geld übrig hatte😔. Während der Fahrt zurück habe ich noch endlos viel gequasselt und eine Jacke geflickt, fand ich toll denn damit konnte ich im Gegenzug zu dem netten Tag den anderen auch was Gutes tun.

Den Montag hat die ganze Familie im Haus verbracht da draußen ein doch ziemlich starker Sturm tobte. In den Nachrichten wurde immer wieder gesagt, man solle drinnen bleiben und das haben wir auch brav gemacht.

Dienstag war dann wieder „Normalzustand“ und ich war wieder viel draußen, wo ich jede Menge herunter gefallene Äste um- und überfahren müsste. Und die Bäume sind nun fast ganz kahl😥, da der starke Wind einfach alles weggepustet hat🍃. Auf einer der Kinderwagen Spazierrunden traf ich Lucia, die Nachbarin, und sie schloss sich spontan uns an. Somit hätte ich Mal jemanden zum Reden, was sehr nett war (manchmal fühle ich mich sehr einsam).

Meine freien Abende verbringe ich grundsätzlich mit dem Versuch, meinen Rücken zu retten und natürlich muss ich unbedingt meinen Schatz zutexten 😇.

Dann Mittwoch… Anstrengend. Es war so ein richtiges Clichee Irland Wetter: Regen Regen Regen. Daher fielen sämtliche Spaziergänge aus und ich hatte John überwiegend in der Babytrage. Dennoch konnte ich ein paar Blogeinträge von verschiedenen Leuten lesen und schaffte sogar einen Großteil der Hausarbeit.

Donnerstag ging auch nicht so prima, obgleich das Wetter etwas besser war, am Abend war ich sehr erledigt und entsprechend gelaunt (sorry Schatzi 😫).

Freitag war den zum Krönenden Abschluss mein langer langer Tag mit Babysitten. Natürlich wollte Baby nicht schlafen 😂 und ich lief die meiste Zeit mit ihm auf dem Arm auf und ab, während ich einen Podcast von „The Mustard“ anhörte (sehr interessant und angenehm zum zu hören!!). Um zehn Uhr abends kam dann auch die erste schmutzige Windel des Tages, die dann aber soo heftig war, dass ich ihn (und später auch mich selbst) komplett waschen und umziehen müsste. Weiter ins Detail gehen werde ich nicht 🤗.

Johns Lebensmotto ist übrigens eindeutig: „Passt das in meinen Mund? Ja? Rein damit! Nein? Egal, ich schaffs trotzdem!!“ Und: „Nimm mich auf den Arm oder ich schreie das Haus zusammen!!“ 🙂 Entsprechend musste ich mir eine Art „Energiesparmodus“ angewöhnen um nicht schon zur Hälfte des Tages völlig erschöpft zu sein.

Den Samstag habe ich etwas ausgeschlafen, eine ganze Stunde länger als unter der Woche 😍 und nachdem gegen elf Uhr die Familie zur Granny losgefahren war, startete ich meine Putz- Back- und Kochaktion: das Haus ist sauber und ich habe Frühstück und Mittagessen für die ganze nächste Woche bereit 😉. Dann wurde noch etwas Sport gemacht, die Haare gewaschen (das geht echt Nur Samstag weil ich sonst nicht die Zeit habe) und zum ersten Mal mit Angelika telefoniert😄 was sehr schön war, denn die Pausenhof Unterhaltungen mit ihr vermisse ich echt. Leider bekam ich dann noch Kopfweh (wegen zu starker Nackenverspannungen), welches aber Glücklicherweise am nächsten Morgen abgeschwächt war.

Heute bin ich dann pünktlich aufgestanden und habe meine Haare zügig versorgt 😎. Mit knapp zwanzig Minuten Puffer war ich an der Dart Station und habe eine „Leapcard“ gekauft, damit bekommt man die Zugfahrt ermäßigt.

In der Kirche sind war es wieder genial und nach dem Gottesdienst habe ich noch mit gefühlt tausend Leuten geredet (so viele sind allerdings garnicht da), bevor ich dann zusammen mit Silvia und Familie bei Daphne zu Mittag eingeladen war. Es war eine äußerst spaßige Runde in der überwiegend Englisch, aber auch Deutsch gesprochen wurde („Ihr sollt jetzt Deutsch miteinander sprechen Kinder!“)😁.

Anschließend haben wir noch einen Spaziergang mit Poppy, der Hündin von Collin und Silvia gemacht, bevor sie mich in Bray abgesetzt haben (vielen Dank nochmals 😘) und ich wieder nach Hause geradelt bin. Dort habe ich, noch ganz und gar enthusiastisch, den armen Miron zugequasselt was doch heute für ein toller Tag war und und und, Uuund wie sehr ich mich schon auf seinen Besuch freue 😍. Falls ich nächste Woche keinen Beitrag schreiben sollte, liegt es daran, dass ich zusehr damit beschäftigt bin, mich über die Anwesenheit des wichtigsten Menschen in meinem Leben zu freuen 😇

Ich werde auf meinem Instagram Account noch ein paar Bilder von dieser Woche hochladen, da könnt ihr also gerne noch vorbei schauen, und nun verabschiede ich mich Mal wieder und wünsche euch allen eine super gute neue Woche 😘

Liebe Grüße

Eure Tabea 🍁

 

14. Oktober

Tachchen, da bin ich (schon) wieder😊

Es herbstet hier mittlerweile sehr, finde ich aber ganz toll denn der Herbst ist meine Lieblings Jahreszeit 🍁. Herbst bedeutet bunte Blätter, kuschelige Pullis und Schals und warme Socken und… Jaaa Herbst ist prima 🤗

Hier in Irland ist er aber tatsächlich etwas anders, sehr viel windiger mit Temperaturen die von jetzt auf gleich zwischen 5 und 19 Grad herumspringen. Und der berühmte Regen? Nö, überwiegend Sonnenschein (außer natürlich Sonntags wenn ich mit dem Fahrrad los möchte) und regelmäßige kurze Schauer.

Dank des guten Wetters hatte ich eine prima Woche mit täglich zwei oder mehr Spaziergängen: Frischluft und sehr holprige Straßen (bumpy roads) sind das beste Mittel um John zum Schlafen zu bringen. 

Am Montag hatte ich noch Sorge dass diese Woche wieder ein Alptraum werden würde da John derart viel Geschrei veranstaltet hatte, dass Naomi zwei Stunden früher heim kommen musste. Bis dahin hatte ich zum Glück das Problem erkannt: die Ersatzmilch (mit Pulver angerührt) hat ihm nicht geschmeckt. In so einer Situation gäbe man ein Königreich dafür wenn das Baby sprechen und erklären könnte, was los ist😅.

Ab da lief die Woche sehr gut😊: Am Mittwoch, Naomis „Day off“, wurde der Lebensmittel Einkauf erledigt und ich hatte endlich wieder Zeit mit Antje zu telefonieren 😆 das war sehr schön.

Am Donnerstag dann habe ich mit allen Mitteln tricksen müssen damit John einschläft😓. Naomi hatte versehentlich den fahrbaren Teil des Kinderwagens im Auto gelassen und mitgenommen – dafür ihren Laptop vergessen. Ich hatte also den oberen Teil vom Kinderwagen, ohne die Räder😂

Freitag ist das dann gleich nochmal passiert, daher bin ich mit Baby John im großen Buggy (der für Howard gedacht ist!) geschlagene anderthalb Stunden über Reitpfade durch den Wald gestapft. Dabei hatte er etwa eine Stunde Schlaf. Und sah soo winzig aus, er ist ja eigentlich sehr groß (und sehr schwer) für sein Alter😅.

Am Abend hatte ich eine gute Pause bevor es ans Babysitten ging: Freitag Nacht ist Ausgeh- Nacht für Naomi und Paddy. Zehn Minuten nachdem sie das Haus verlassen hatten wachte John auf und wollte ab da nicht mehr von meinem Arm herunter (außer für sein Fläschchen). Als dann um etwa Viertel nach zehn die Eltern zurück kamen war vor allem mein Rücken heilfroh 😉

Und nuuun habe ich mein freies Wochenende, und da das Wetter heute fast wieder sommerlich war habe ich was sinnvolles gemacht: Hab mich aufs Fahrrad gesetzt und bin nach Bray ans Meer gefahren😍. Dann hab ich noch ein bisschen im Oxfam gebummelt, wo ich ein bequemes Kleid und einen kuscheligen Pulli gekauft habe (warum habe ich überhaupt Sommerkleider nach Irland mitgenommen?!?!). Die Rückfahrt war… Anstrengend. Bergauf mit Gegenwind ohne Ende, freu mich auf Morgen, da kann ich nochmal strampeln😂

Das war’s dann soweit, die Kurzfassung meiner Woche😉 ich freue mich auf den ein oder anderen Kommentar, bis nächste Woche 😘

Eure Tabea 🐰

8. Oktober

Hallo ihr lieben 😊

Lang lang ist’s her seit meinem letzten Beitrag, doch nun kommt endlich Mal wieder etwas von mir. Die letzten Wochen waren für mich Stress und Frustration pur, nun habe ich es mir mit einer Tasse Tee, etwas ruhiger Musik und einer Kerze gemütlich gemacht 😄

Naomi arbeitet in nun wieder und ich bin mit Baby John (unter der Woche) allein im Haus. Nachdem es viel Nerven und Zeit gekostet hätte dass er die Flasche nimmt, wollte er sie ganz plötzlich nicht mehr nehmen und Naomi musste mitten in ihrem zweiten Arbeitstag wieder zurück kommen, das war für alle Beteiligten nicht so toll. Es ist mir zum Glück gelungen dass er wieder aus der Flasche trinkt und die letzte Woche war Naomi fast Vollzeit arbeiten.

Obwohl ich „nur“ John und die Hausarbeit habe, habe ich alle Hände voll und bin abends seeehhr froh wenn ich einfach in meinem Bett liege, mich noch ein bisschen mit Miron und manchmal auch mit Antje unterhalten und dann schlafen kann😓.

Hier wird es gerade richtig herbstlich und zunehmend kälter, daher habe ich mich in meinen wärmsten Schal eingekuschelt und gestern Abend eine warme Mütze mit Bommel gehäkelt – für die täglichen Kinderwagen Spaziergänge! Das ist momentan nämlich die einzige Möglichkeit John zum Schlafen zu bringen: in den Kinderwagen packen, Decke drüber und ihn mindestens zwanzig Minuten über die sehr holprige Straße schieben. Dabei bekomme auch ich eine gute Portion Frischluft und so lange es nicht regnet ist es sehr schön.

Was meinen freien Tag, den Sonntag, betrifft: ich habe eine wunderbare Kirche in Greystones gefunden 😊, die ich seitdem jeden Sonntag besuche (außer heute, denn ich bin mit meiner Erkältung nicht im Stande so eine lange Radtour zu machen). Mit dem Fahrrad fahren ich etwa vierzig Minuten nach Bray und von dort aus mit dem Zug. Die Menschen in der Kirche sind unglaublich lieb und warmherzig, ich fühle mich dort fast so wie in unserer Kirche in Villingen 😍.

Zudem ist dort eine Frau aus Österreich deren Kinder auch fließend Deutsch sprechen. Bei ihr war ich bereits zu Mittag eingeladen, hach das war toll, vielen Dank Silvia 😘

Was die Bilder betrifft, bin ich mit dem Internet hier am Ende mit meinem Latein, von Glück reden kann ich wenn es mir gelingt auch nur Ein Bild einzufügen 😑. Daher schicke ich euch für die Bilder weiter zu meinem Instagram Account, egal ob ihr Instagram habt oder nicht, ihr könnt meine Bilder dort anschauen 😘:

Instagram; Kleinesrapunzelchen

Und nun wünsche ich euch allen eine gute Woche, bis nächsten Samstag 😚, und ich freue mich über Kommentare von euch😉

Liebe Grüße

Eure Tabea

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(John und ich auf Spazierfahrt)