19. November

Hallo zusammen, schaut Mal was alles möglich ist wenn man direkt neben dem Router sitzt um besseres Internet zu haben!

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Man kann auf einmal wieder Bilder hochladen 😊.

Ich hatte eine, wenngleich etwas durchwachsene, im Schnitt prima Woche.

Montage sind offenbar auch bei den Minimenschen unbeliebt: wie Trauerpfützler aus „Narnia“ immer sagte:“ Auf einen sonnigen Morgen folgt ein regnerischer Nachmittag!“

Also im Klartext: der Morgen war angenehm, um halb neun mit Kinderwagen draußen, später das Fläschchen und ein bisschen herumalbern und sogar ein anständiges Mittagessen für mich aus Testen der Vortage. Aber dann… Wieder ein sehr launischer kleiner Mann den man um das Geschrei zumindest einzudämmen den Rest des Tages herumtragen müsste (#armerrücken). Als dann Naomi mit Howard endlich heim kam hatten die beiden auch eindeutig schlechte Laune, dennoch übergab ich den kleinen Schreihals der Mama (und dann war Ruhe!! Er vermisst sie eben den langen Tag). Nervlich war ich an diesem Tag wirklich am Ende, weshalb ich mich sehr beeilte den Einkauf (Unmengen an Fleisch vorallem 😑) in den Kühlschrank zu räumen um mich dann auch bald schon in meinem Zimmer ins Bett zu verkrümeln. Und von dort aus über WhatsApp meinen Freunden die Ohren zuzujammern (insbesondere Miron und Angelika, sorry 🙄)

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Auf einen miesen Montag folgt ein froher Dienstag: Baby John in Höchststimmung und ich sehr ambitioniert beim Hausputz. Dabei hat er mir mit einem etwas amüsierten Gesichtsausdruck zugesehen und ich war sehr glücklich die ganze Küche und den Flur und das Bad gewischt zu haben😍. Alleine lassen durfte ich ihn jedoch keine Sekunde, als ich dann doch Mal aufs Klo bin hat er sich gleich beschwert (#shithappens). Es war also ein ziemlicher Kuscheltag, den wir jedoch beide genossen haben, mit einer Zusatzmahlzeit für John: ich hab ihn einfach etwas öfter gefüttert, auch wenn ich da vorsichtig sein soll, und die Reisbreiportion war auch etwas größer als bisher (Lätzchen nicht vergessen😂). Offenbar ist das aber ganz gut gewesen, denn in der Nacht auf Mittwoch, wie ich später erfahren habe, hat er viel besser geschlafen als sonst. Ich habe am Nachmittag noch ein kleines bisschen mit Antje telefoniert, leider war mein Gehirn nicht funktionsfähig, daher hatte ich irgendwie keinen Plan mehr worüber ich reden wollte, aber es war trotzdem schön. Nach nur zehn Minuten musste ich schon auflegen weil Naomi mit Howard heimkam (das erste Mal pünktlich!! 😄) und zum Glück hatte ich auch schon das Abendessen für alle bereit… Bis auf das Fleisch, welches ich zum Glück nicht zubereiten muss. Howard war ausnahmsweise in Spiel- statt Schreilaune, daher verbrachte ich auch noch ein Stündchen mit ihm im Wohnzimmer 😊. Das einzg blöde am Dienstag war dass ich Bauchschmerzen hatte die am Abend dann zur Hölle wurden 😶. Zum Glück würde ich von Papa, Miron und Angelika gut abgelenkt 😂

 

Die Mitte der Woche war zugleich die Mitte des Monats, kleine Randbemerkung 😁. Ich kann es immernoch nicht fassen dass November ist – es sieht so anders aus als in Deutschland! Am Morgen habe ich ersteinmal die Mikrowelle mit meinen Kirschkernkissen blockiert, hatte noch immer Bauchweh und das wollte auch den Rest des Tages nicht aufhören. Dafür allerdings war ich unheimlich „produktiv“, denn außer Literweise Tee und immer wieder Kirschkernkissen neu aufwärmen half ganz besonders, sich ablenken: Flur, Bad, Kinder und Wohnzimmer gesaugt 😆. John war an diesem Tag offenbar sehr sehr müde, als ich ihn in den Kinderwagen packte machte er sofort die Augen zu. Also habe ich ihn wieder heraus genommen und ins Bettchen gelegt wo er sofort einschlief. Sowas gab’s noch nie! Ich nahm mir dann auch tatsächlich Mal einfach etwas Zeit für mich selbst, konnte ein paar lieben Leuten schreiben und noch ein bisschen lesen. Dann später wurde der Spaziergang nachgeholt und wir trafen unterwegs Paddy, was auch witzig war.

Ein Fläschchen und ein bisschen Spielen und ein bisschen Geschrei später fiel John dann in sein Mittagsschläfchen (auf mir drauf). Vom Bett aus erledigte ich daher, konnte ihn ja nicht einfach runterschubsen, einen Weihnachtsgeschenk Einkauf auf Amazon. Schon irgendwie gruselig dass man vom Bett aus so viel Geld ausgeben kann?!  Am Abend dann, als Naomi und Howard zurück kamen war der kleine Schatz gerade nochmals eingeschlafen. Es war ungewöhnlich stressfrei und ruhig und Naomi geriet irgendwann etwas aus der Fassung weil nichts zu tun war (#niekannmansrechtmachen!).

Irgendwann ging ich dann, mit Tee Nummer hundertachtunvierzig auf mein Zimmer und eigentlich wollte ich meine Wäsche zusammenlegen… Uneigentlich hab ich mit Miron, Papa und Irina geschrieben 😂

Am Donnerstagmorgen war mein Kissen zu weich. Es war sowas von schwer den Kopf hoch zu kriegen und aufzustehen 😶. Aber ich hab’s geschafft. Irgendwie.

Howard wollte am Morgen nicht von seiner Spielzeugkiste weg, also sagte ich ihm, dass er ja mit mir hierbleiben und spielen könne („say byebye to mummy!“). Als Naomi dann jedoch alleine ins Auto stieg wurde dem Kleinen doch etwas mulmig und er wollte dann doch lieber mit. Das sollten wir allerdings nicht zu oft so machen, denn dann kommt er sicher bald dahinter 😂.

Spaziergang nach Fläschchen Nummer eins war ein voller Erfolg, obwohl ich mir den hoppeligen Feldweg sparte (weil der Regen von letzter Nacht ihn in eine Schlammspur verwandelt hatte), schlief John schon nach zehn Minuten tief und fest. Auf halber Strecke traf ich auf Nachbarn, ein älteres sehr freundliches Ehepaar, die mit ihrem Hund spazieren gingen. Klingt etwas verrückt aber für mich ist es ein absolutes Highlight wenn ich mich ein paar Minuten mit Leuten unterhalten kann – sei’s auch nur über den bösen Hund der _anderen_ Nachbarn 😅.

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Wieder zurück startete ich dann  die große Küchenputzaktion: alle Arbeitsflächen aufgeräumt und sauber, den Boden geputzt und gewischt und alle Stühle geputzt. Das war auch sowas von notwendig, ich lege sonst immer ein Kissen drüber bevor ich auf denen sitze weil sie immer so schmutzig sind 😶. Während der Aktion freundete ich mich mit YouTube wieder an und schaute (eher hörte) ein Video nach dem anderen von Sarah Lemkus an. Das ist eine junge Frau aus Neuseeland (? Korrigier mich falls das falsch ist Antje😀), die auch Christin und Veganerin ist und gerade ihr zweites Kind erwartet. Irgendwas an ihrer Ausstrahlung ist einfach ganz besonders, abgesehen davon – es ging bei einem Video ums lange Haare wachsen lassen, mit dem Thema würde man mich um zwei Uhr morgens begeistern können 😇.

 

Zwischendurch wurde dann auch Baby John wieder wach (er schläft nie länger als zwei Stunden am Stück, normal ist dreimal am Tag, aufgeteilt in eine volle und zwei halbe Stunden) und schaute mir dabei zu wie ich mit Staubsauger auf einem Stuhl stehend die vielen vielen staubigen Spinnenweben von Wänden und Decke entfernte. Und irgendwann bekam er Hunger und während ich ihn fütterte viel mir auf dass ich ja vielleicht eventuell auch Mal zu Mittag essen sollte… Auf dem Menü für mich stand dann mein häufigsten Mittagessen überhaupt: Eine Dose Bakedbeans mit einer Handvoll (oder zwei?) Cashews, Kürbis- und Sonnenblumenkernen und ein paar Chiasamen, dazu eine Scheibe Brot, aber nur weil sie jemand im Toaster vergessen hatte und in diesem Haus sowieso viel zu viele Lebensmittel weggeworfen werden.

Nach einem Nachmittag gefüllt mit Sonnigen Spaziergängen, einem Bad für den Kleinen (das fand er ganz prima, nur das hinterher wieder anziehen hat er mit ordentlichem Gebrüll quittiert) und einer weiteren Kuschel und Schlafeinheit (sagenhafte anderhalb Stunden 😌) kamen Mama und Bruder heim. Howard war in guter Laune, was ich unbedingt nutzen musste da das nicht so oft vorkommt. Es war ein richtig schöner Abend, wie ich ihn hier noch nie erlebt hatte! Ganz viel Flugzeug spielen (ich hab echt starke Arme bekommen 😊) und sogar Paddy kam Mal ein bisschen aus der Reserve und spielte mit und Fangen und Ball. Dabei warfen wir uns den Ball zu und Howard lief kichernd zwischen uns hin und her  😝.

Für mich war damit noch nicht genug des Sports, vor dem Schlafengehen wurden noch zwanzig Minuten Yoga gemacht… Weiß nicht mehr was genau aber am nächsten Morgen bin ich mit Muskelkater in den Oberschenkeln aufgewacht… Und ein paar blauen Flecken… Die führe ich aber definitiv auf das Herumtoben zurück 🤗.

Am Freitag blieb Naomi zu Hause da sie so übermüdet war. Ich beorderte sie auch gleich ins Bett zurück und behielt John als er sein Nickerchen machte bei mir im Wohnzimmer 😊. Sie meinte später, so gut habe sie seit Johns Geburt nicht mehr geschlafen und den Rest des Tages war sie so gut drauf wie nur selten. Die große Aktion des Tages war „Schnuller-Fee“ um Howard den Schnuller (Dodiiiiiiiieee) abzugewöhnen. Bevor er also Heim kam sammelten wir alle ein, in einer Plastiktüte und machten eine kleine schokoladige Überraschung bereit. Die Plastiktüte musste Howard dann in den Briefkasten stecken („We send them to the Babies in Greenane!“). Das gab vielleicht ein Geschrei 😶. Danach nahmen wir heimlich die Tüte wieder heraus und legten das kleine Päckchen hinein. Als Howard das dann aus dem Briefkasten nahm war natürlich die Freude groß 😊.

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Da Paddy und Naomi diesen Freitag wieder essen gingen war für mich natürlich noch Babysitten auf dem Schirm: fünf Minuten nachdem sie gegangen waren wachte John auf (mit Gebrüll). Gerade war er auf meinem Arm eingeschlafen da hörte ich aus dem Nebenzimmer:“ My dooodiiie!!!“ Ich befürchtete schon das schlimmste (zwei schreiende Kinder) aber zum Glück schlief Howard einfach wieder ein. John nicht. Er wachte nach einer Weile wieder auf und war nur noch mit Fläschchen zu beruhigen – und dann mit Herumtragen, was ich dann auch tapfer bis halb elf machte😂. Meine Müdigkeitsschwelle war dann auch überschritten, weshalb ich so putzmunter war, dass ich erst nach Mitternacht schlafen konnte.

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Am Samstag war folglich ich diejenige die übermüdet war… Wir hatten jedoch eine geniale Zeit am Vormittag: wir sind zu einem Farmmarket gegangen wo ich ganz viele schöne Dinge angesehen habe und Herzchen-Ohrringe ergattert habe💟. Zudem war eine Gruppe von Mädchen im Alter von etwa acht bis zehn Jahren dort die traditionellen irischen Tanz vorführten, für mich als Ballettliebhaber sehr interessant 😁. Es geht allerdings nur um die Beine dabei, Arme usw sind stocksteif gewesen, schade schade…

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Irgendwie brachten wir dann noch die Zeit herum bis Paddy heim kam damit die Familie zur Granny fahren konnte. Geplant war um eins… Es wurde fast halb vier…

Aber John hatte zum ersten Mal Mörchen-Brei 😁IMG-20171118-WA0022

Lecker lecker!

Ich machte dann am Abend noch zwei Kuchen , duschte (diesmal ohne dass das Wasser plötzlich weg war😌) und ging auf meine Haare los: ganz viel flechten, wieder auf machen, wieder was neues probieren😂 meine Welt eben.

Am nächsten Morgen hatte ich dann sogar ganz tolle Locken, da ich mit Dutt geschlafen hatte 😍IMG-20171119-WA0015

Sonntag – was für ein Tag!!!
Nachdem ich mit einer Familie aus Bray zur Kirche gefahren war (voll lieb dass die mich ab jetzt mitnehmen!) und wieder einen tollen Sonntags Gottesdienst hatte, bin ich sehr flott zur Dartstation gegangen. Grund: Tabea trifft Tabea (-:
Meine ehemalige Mitschülerin ist nämlich auch in Irland und macht ein paar Monate ein Praktikum. Das war echt ein tolles Wiedersehen.

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Wir sind dann (non-stop am quatschen) den Cliff Walk zurück nach Bray gelaufen, hach das war toll mal jemanden zu treffen den man schon so lange kennt – und auch so lange nicht gesehen hat.
Eine spontane Entscheidung von mir später saßen wir beide in der Dart und sind kurzerhand nach Dublin gefahren um die erste große Weihnachtsparade anzusehen. Bevor es so weit war sind wir noch kurz in einen Kleiderladen gegangen wo ich mir eine Hose besorgte. Ja. Ich das Mädchen das nur Röcke trägt hat sich eine zweite Hose gekauft… Und ja ich gebe zu, sie sind halt echt praktisch. Aber bequemer sind Röcke und Kleider trotzdem!!
Dann trafen wir Luisa, eine Freundin von Tabea. Es war so anders in einer so großen Stadt zu sein und so viele Leute zu sehen. Irgendwie eine willkommene Abwechslung, wenngleich ich danach doch auch sehr erledigt war. Es war einfach so schön in der Weihnachtlich geschmückten Fußgängerzone zu stehen und zu quatschen und dann die (nicht sonderlich gut organisierte Parade mit Weihnachtsmann auf einem Fahrrad) zu sehen. Zwischendurch wurde es etwas chaotisch da es nicht vor und nicht zurück ging, zum Glück ist in der großen Menschenmasse niemand in Panik geraten, dann wären wir nämlich zerquetscht worden.
Die nächste Sorge war dann: Wie komme ich nach Hause? Fährt der Bus? Die Straßen waren nämlich gesperrt… Aber es hat geklappt, Dank Tabea die vollen Einsatz ihrer Sportlichen Fähigkeiten gezeigt hat, sonst wäre der Bus ohne mich weiter gefahren! Vielen Dank dafür!!!
Nun sitze ich im Bus nach Enniskerry, höre Pentatonix an und hoffe dass ich auf dem Weg von der Bushaltestelle bis zum Haus nicht erfriere. Die Busse haben kostenloses WLAN, daher kann ich schonmal den Blog weiter (fertig) schreiben.

Und nun wünsche ich euch allen eine tolle neue Woche, Gottes Segen und schönes Winterwetter 😇

Liebe Grüße

Eure Tabea 😘

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12. November

Waaas es ist schon Mitte November??? 😶 Wie konnte denn das passieren ohne dass ich etwas bemerkt habe?! Das Wetter und der Winter an sich entwickelt sich hier in Irland doch recht anders als zu Hause. Vom Gefühl her würde ich ja sagen es ist Mitte oder Anfang Oktober. Die Lichtverhältnisse betreffend… Dezember? Zwischen vier und fünf Uhr setzt bereits die Dämmung ein und selbst am Mittag steht die Sonne eher niedrig.

Die gesamte Woche war ein wenig stressig da John sehr viel gebrüllt hat und er wird darin immer „besser“. Das Highlight am Montag war jedoch dass er nun auch die andere Version von der Aptamil Babynahrung nimmt, die man selbst zusammenrührt, was Kosten und Plastik spart! Yay😝

Zudem sollte ich anfangen, ihm nun täglich Babyreis zusätzlich zu gehen, damit er sich allmählich an den Löffel und an Brei gewöhnt. Klappt schon super und er liebt seinen (sehr wässrigen) Brei – aber wehe er bekommt danach nicht sofort noch sein Fläschchen! Dann geht das große Geschrei los. Zudem hatte er wohl Verstopfungen… Daher verbrachte ich (auch den Rest der Woche) die Hälfte der Zeit damit ihm die Pupse rauszumassieren. Gegen Abend half garnichts mehr, also wurde er schließlich mit ein paar kuscheligen Babydecken in den Buggy gepackt, wo er noch eine Weile Krach machte bis er sich endlich in den Schlaf gebrüllt hatte. Halleluja! 😂
Uuund ich habe Post bekommen, wieder eine Haarnadel, ein wunderschönes Blatt aus Roségold, ich bin sehr glücklich damit, denn die Haare bleiben den ganzen Tag aus dem Weg und es ist bequemer als meine Lieblings Forke, das will was heißen! Und einfach unglaublich schön, ich will ja nicht groß Werbung machen aber ich mache es trotzdem: wenn ihr mal nacht echt gutem und praktischen Haarschmuck sucht dann seid ihr bei Senzalimiti.net richtig. 🍁
Themawechsel.😂

Am Mittwoch kam dann doch mal die erste volle Windel, ich hätte nie gedacht dass ich mal über sowas (und die war heftig) so unglaublich erleichtert sein würde! Was mir auch unheimlich geholfen hat, einen kühlen Kopf zu behalten war, dass mein lieber Schatz mir immer wieder mal geschrieben hat, es ist schön zu wissen dass jemand an einen denkt. ❤

Donnerstag war dann mein Rücken am Ende: daher nutzte ich knallhart die Zeit in der John gefüttert und zufrieden war, sprich es eine Schreipause gab, und machte eine Runde Yoga. Das Ergebnis war erstaunlich: Baby fand es wohl überaus amüsant und es folgte ein Weilchen herumalbern und fröhliches Babylachen sodass mir richtig warm ums Herz wurde.

Dafür verzeihe ich ihm auch gerne all das Gebrüll. Mein Kopf allerdings nicht: der hat sich derart bemerkbar gemacht, dass ich mit zwei Paracetamol um sieben ins Bett bin – und bis um halb zwölf mit pochendem Schädel wach lag.

Zum Glück war es am Freitag Morgen weg und ich war bereit, einen letzten Tag Dauergebrüll auszuhalten – und die schönen Momente mit dem süßen lieben Baby zu genießen! Das Babysitten am Abend fiel zudem aus, da Paddy mit Freunden weg ging und Naomi zu Hause blieb. Also half ich nur noch etwas länger, bis die Kidinxe schliefen. Ich kann stolz sagen dass ich Howard lang genug beschäftigen konmte damit John ins Bett gebracht werden konnte. Und dann bin ich auf mein Zimmer und habe genäht, einige von euch haben ja schon gesehen was. 😇

Am Samstag ging es mit dem Nähen, bzw stecken und anpassen weiter, eigentlich verbrachte ich den ganzen Tag damit. Das Wasser war mal wieder weg, das passiert immer häufiger. Zum Glück funktionierte es am Abend wieder ein wenig, denn meine eingeölten Haare mussten ja dringend gewaschen werden! Sonst wäre dieser (sehr einsame) Samstag wirklich zu deprimierend gewesen.

Joy comes Sunday morning (oder so ähnlich)! Nach einer riesen Portion Schockocreme zum Frühstück habe ich mich auf mein Fahrrad gesetzt und bin bei herrlichem Sonnenschein und eisiger Kälte nach Bray geradelt. An der Dartstation angekommen war ich sehr durchgefroren und Dankbar für die Thermoskanne voll Pfefferminztee die ich mitgenommen hatte. 😊

Im Zug wurden noch die Haare gemacht (diesmal ein Frenchtwist) und schon war ich in Greystones. Und der Weg zur Kirche war so eisig! Umso wärmer der Empfang von all den lieben Menschen dort. Und nach dem Gottesdienst wurde ich von Daphne wieder zu Mittag eingeladen, gemeinsam mit Jen und Josh Barrington. Jen ist übrigens die erste Person gewesen, die ich in der Hillside Church kennengelernt habe.
Und ich durfte eeeeendlich mal wieder was flechten, danke Tami und Jen, das hat mir so gefehlt! 😍
Nach einem tollen Nachmittag hat Daphne mich nach Bray gefahren (voll lieb!!) und ich bin zurück geradelt. Unterwegs bin ich zum Health Store (irische Version von Biobrummer) und habe eine verschließbare Teetasse aud Bambus gekauft, die jetzt mein ständiger Begleiter sein wird, sowie Haarshampoo. Ja, ich hatte ein paar Monate Shampoo Pause gemacht und jetzt fange ich wieder an, welches zu verwenden. Allerdings ist mir nun wichtig geworden, dass es komplett biologisch abbaubar ist und genau zu meinen Haaren passt (und nicht zuu teuer ist). Daher habe ich mich auch ein Weilchen von der sehr geduldigen Dame im Laden beraten lassen.
Und schließlich kam ich dann, schon in der Dämmerung, wieder an und konnte sofort Howard und John bespaßen. War nett, aber dann wollte ich wirklich unter die Dusche – Schweiß und frieren ist einfach keine gute Kombination.

Und das wars dann auch was meine Woche betrifft,
liebe Grüße und bis bald
Eure Tabea

Ps: Bilder gibts wieder auf Instagram 😀

5. November

Hallo ihr lieben, ja ich lebe noch, ich habe euch auch nicht vergessen, ich war nur am letzten Wochenende etwas… Beschäftigt🤗
Die Zeit von Montag bis Donnerstag lässt sich mit aufgeregt sein und Haus putzen zusammen fassen, daher springe ich gleich Mal ans Ende der Woche: endlich der langersehnte Besuch aus Deutschland!! 😍

Freitag war ich schon den ganzen Tag sehr hibbelig, was auch auf John wohl noch abfärbte. Dennoch hatten wir beide ein gutes Stündchen Mittagsruhe: er schlief in meinem Arm und ich konnte nicht weg 😂. Gegen Abend wurde ich immer aufgeregter und endlich ging es zum Flughafen (Paddys Schwester Breda war so freundlich mich zu fahren) und nach über einer Stunde Verzögerung durch Stau und nochmals langem Warten am Terminal kam dann endlich mein Schatz an💝. Ich war ganz im Glück ihn nach so einer langen Zeit wieder zu sehen und konnte mir daher ein paar Freudentränen auch nicht verkneifen. Die Rückfahrt ging aus irgendeinem Grund ungefähr zehnmal so schnell (Zauberei?!) aber dennoch war es stockdunkel als wir ankamen…und wir hatten Sturmfrei da Paddy und Naomi mit den Kindern zur Granny gefahren waren: Howard war fürs Wochenende dann dort. Miron und ich hatten ein schönes Abendessen mit Kerzenlicht (jaaa sehr ramontisch so bin ich halt😉).

Samstag hatten wir noch einen gemütlichen gemeinsamen Vormittag an dem ich Miron ein bisschen herumgeführt habe. Dann ab zwei Uhr hatte ich John zu hüten und war echt froh über Miron als helfende Hand 😘. Ein paar Spaziergänge mit Baby, Pizza zum Abendessen da ich nicht wirklich Zeit zum Kochen hatte und als der kleine Mann endlich eingeschlafen war ging es für uns ans Dr Who schauen😁. Super dass mein Schatz einen Laptop besitzt… Irgendwann ging Miron dann schlafen und ich torkelte noch ein paar Mal (selbst schon halb schlafend) zum Baby mit seinem Fläschchen bis dann (keine Ahnung welche Zeit genau, vielleicht halb zwei) die Eltern heim kamen. Die waren auf einer Hochzeit und noch immer putzmunter, ich habe mich dann allerdings Sofort schlafen gelegt.

Sonntagmorgen bekam ich dann gleich noch den großen Schrecken, viel zu lange geschlafen zu haben doch es war Zeitumstellung – Glück gehabt 😂. Ich hatte sogar noch Zeit zum Haare waschen, frühstücken und mit Baby herumalbern. Dann war Paddy so freundlich mich und Miron nach Bray zur Dart zu fahren von wo aus wir beide weiter nach Greystones fuhren. Von allen Sonntagen musste es natürlich der sein an dem ein „Family Service“ stattfindet – jedoch die halbe Kirche wegen dem langen Wochenende fehlte. Dennoch wurde Miron ordentlich zugetextet von den verbliebenen Leuten😋 während ich mit Jen eine recht angeregte Unterhaltung führte in der es überwiegend um Haarschmuck (jaaa meine große Schwäche) und wie weit ich mit dem Nähen der Hochzeitskleidung bin ging. Ich wurde zweimal gefragt, ob mein Bruder zu Besuch sei😶. Nein. So ähnlich sehen wir uns jetzt wirklich nicht. Irgendwie haben wir es wieder heraus geschafft und uns bei „The Happy Pear“ ein Mittagessen gekauft, welches auf der Fahrt verspeist wurde. Sehr lecker. Sehr sehr. In Dun Laoghaire, unserem Ausflugsziel angekommen spazierten wir über den Pier bis zum Leuchtturm und zurück und zum Markt wo ich den Bernstein Kettenanhänger gekauft habe (die Verkäuferin meinte er habe auf mich gewartet) 😍.
Die Rückreise war… etwas abenteuerlich… Zumindest ab Bray. Von dort aus stiegen wir in einen Bus nach Enniskerry und die Fahrt war so Halsbrecherisch dass Miron darauf bestand ab Enniskerry zu laufen. War mir auch Recht. Eine dreiviertel Stunde später waren wir dann auch angekommen. Es es war schön noch ein bisschen mehr Bewegung zu haben und Hand in Hand zu laufen 💕.

Den Montag verbrachten wir überwiegend im Haus, spätes Frühstück, viel Dr Who schauen (ja wir haben Staffel Acht komplett durch😇) und eine lange Zeit im Wald (zum Ausgleich und zum Fotos machen). Wir hatten zudem Sturmfrei da die Familie erst am Dienstag heim kam.

‎Damit wären wir auch schon bei Dienstag: großer Wandertag. Geplant war mit dem Bus nach Bray und dann auf den Bray Head. Tatsächlich sind wir spontan bis nach Bray gewandert und nach einem Picknick am Meer weiter bis auf den Gipfel. Dort sind ein paar wunderschöne Bilder entstanden von denen ihr bestimmt schon einige gesehen habt 😄.
‎Ich war sehr müde nach dem Aufstieg aber dennoch motiviert und fröhlich, schließlich wollte ich schon lange von dieser Seite aus auf den Berg laufen (bzw klettern) und irgendwie hab ich es auch wieder nach unten geschafft😊.Diesmal fuhren wir den ganzen Weg nach Hause mit dem Bus (und verpassten aufgrund der Dunkelheit den Austieg) und waren heilfroh als wir endlich angekommen waren und uns über eine Tüte Chips (Pommes!!) hermachten.
‎Howard entschied übrigens, dass Miron mein „Daddy“ sei (wird ja immer besser 😂) und Naomi und ich versuchten erfolglos ihm zu erklären, dass das mein Freund ist.
‎Wir schauten später noch einen Film an (der Illusionist), den ich echt sehr spannend und sehr gut gemacht fand. Und ich war sehr stolz, nicht geweint zu haben. Den Film kann ich durchaus weiterempfehlen, jedoch nur wenn ihr mindestens sechzehn seid und ihn nicht allein anschaut. Sucht euch jemanden der euch am besten den ganzen Film über im Arm hält und nicht ausrastet. Und nein, Miron steht nicht zum Verleih. Der gehört mir😀.

‎Mittwoch haben wir nochmal einen Bus Ausflug unternommen, diesmal nach Dublin. Und wir haben beide festgestellt, dass Großstädte nicht so ganz unser Ding sind. Und uns ordentlich verlaufen. Und es irgendwie wieder heim geschafft. Unseren letzten Abend genossen wir mit der Folge „Mission Dalek“ und Hochzeitsplanung 😉.

‎Und dann kam der Tag des Abschieds😢. In aller Frühe wurden wir an Aircoatch Haltestelle abgesetzt, mit welchem wir direkt zum Flughafen fuhren (die Fahrt ging etwa eine Stunde). Der Busfahrer fragte Miron noch nach seinem Alter was ich witzig fand da man normalerweise mich für jünger hält 😅. Am Flughafen musste dann entgültig Auf Wiedersehen gesagt werden und ich fuhr mit dem Bus nach Bray, von dort aus nach Enniskerry und den Rest ging ich zu Fuß. Über den Rest des Tages werde ich nicht mehr berichten, bin nunmal eine kleine Heulsuse 😫.

‎Darauf folgte ein Freitag an dem alles wieder so verflixt normal verlief – außer dass das Babysitten ausfiel und ich daher viel früher schlafen gehen konnte.

‎Wer hat schonmal eine warme Jacke und Handschuhe an gehabt, jedoch Mütze und Schal vergessen? Samstagmorgen um neun Uhr mit Kinderwagen draußen… im November ist das echt kalt 😂 und meine Ohren fingen irgendwann an zu schmerzen, aaaber Mission erfüllt: Baby hatte Frischluft. Am Nachmittag hatte ich dann frei und habe mein Kleid zugeschnitten 😆 Yay💕. Und geputzt. Diesmal mein eigenes Zimmer zuerst 😇, da komme ich sonst nie dazu.

‎Und heute war wieder Kirche. Und suuuuper super Wetter! Daher habe ich mir für den Rückweg das Ticket gespart und bin den „Cliff Walk“ von Greystones nach Bray gelaufen. War ein langer Weg, jedoch war die Aussicht fantastisch und als ich mit dem Fahrrad zu Hause ankam war ich fix und fertig aber glücklich 😊.
‎Heute wird noch ein bisschen genäht und das war’s dann auch 😉

‎Bis bald und liebe Grüße
‎Eure Tabea

22. Oktober

Wieder eine Woche später 😊

Meine letzte Woche begann mit einem sehr vollen Sonntag: zuerst allerdings hätte er beinahe ins Wasser fallen können, und das nur wegen… Eitelkeit 😂. Nachdem ich nämlich schon zu lange geschlafen hatte, habe ich meinen Haaren etwas zuuu lange meine Aufmerksamkeit gewidmet. Danach hätte ich um ein Haar die Dart nach Greystones verpasst, nachdem ich in Rekordtempo nach Bray geradelt war.

Nach einer genialen Zeit in der Hillside Church habe ich mich mit ein paar weiteren Aupairs aus Greystones getroffen und wir sind gemeinsam nach Dun Laoghaire gefahren (wieder mit der Dart). Dort sind wir am Hafen entlang spaziert und noch über einen Markt geschlendert auf dem ich einen Bernstein Kettenanhänger gefunden habe 😍 leider jedoch kein Geld übrig hatte😔. Während der Fahrt zurück habe ich noch endlos viel gequasselt und eine Jacke geflickt, fand ich toll denn damit konnte ich im Gegenzug zu dem netten Tag den anderen auch was Gutes tun.

Den Montag hat die ganze Familie im Haus verbracht da draußen ein doch ziemlich starker Sturm tobte. In den Nachrichten wurde immer wieder gesagt, man solle drinnen bleiben und das haben wir auch brav gemacht.

Dienstag war dann wieder „Normalzustand“ und ich war wieder viel draußen, wo ich jede Menge herunter gefallene Äste um- und überfahren müsste. Und die Bäume sind nun fast ganz kahl😥, da der starke Wind einfach alles weggepustet hat🍃. Auf einer der Kinderwagen Spazierrunden traf ich Lucia, die Nachbarin, und sie schloss sich spontan uns an. Somit hätte ich Mal jemanden zum Reden, was sehr nett war (manchmal fühle ich mich sehr einsam).

Meine freien Abende verbringe ich grundsätzlich mit dem Versuch, meinen Rücken zu retten und natürlich muss ich unbedingt meinen Schatz zutexten 😇.

Dann Mittwoch… Anstrengend. Es war so ein richtiges Clichee Irland Wetter: Regen Regen Regen. Daher fielen sämtliche Spaziergänge aus und ich hatte John überwiegend in der Babytrage. Dennoch konnte ich ein paar Blogeinträge von verschiedenen Leuten lesen und schaffte sogar einen Großteil der Hausarbeit.

Donnerstag ging auch nicht so prima, obgleich das Wetter etwas besser war, am Abend war ich sehr erledigt und entsprechend gelaunt (sorry Schatzi 😫).

Freitag war den zum Krönenden Abschluss mein langer langer Tag mit Babysitten. Natürlich wollte Baby nicht schlafen 😂 und ich lief die meiste Zeit mit ihm auf dem Arm auf und ab, während ich einen Podcast von „The Mustard“ anhörte (sehr interessant und angenehm zum zu hören!!). Um zehn Uhr abends kam dann auch die erste schmutzige Windel des Tages, die dann aber soo heftig war, dass ich ihn (und später auch mich selbst) komplett waschen und umziehen müsste. Weiter ins Detail gehen werde ich nicht 🤗.

Johns Lebensmotto ist übrigens eindeutig: „Passt das in meinen Mund? Ja? Rein damit! Nein? Egal, ich schaffs trotzdem!!“ Und: „Nimm mich auf den Arm oder ich schreie das Haus zusammen!!“ 🙂 Entsprechend musste ich mir eine Art „Energiesparmodus“ angewöhnen um nicht schon zur Hälfte des Tages völlig erschöpft zu sein.

Den Samstag habe ich etwas ausgeschlafen, eine ganze Stunde länger als unter der Woche 😍 und nachdem gegen elf Uhr die Familie zur Granny losgefahren war, startete ich meine Putz- Back- und Kochaktion: das Haus ist sauber und ich habe Frühstück und Mittagessen für die ganze nächste Woche bereit 😉. Dann wurde noch etwas Sport gemacht, die Haare gewaschen (das geht echt Nur Samstag weil ich sonst nicht die Zeit habe) und zum ersten Mal mit Angelika telefoniert😄 was sehr schön war, denn die Pausenhof Unterhaltungen mit ihr vermisse ich echt. Leider bekam ich dann noch Kopfweh (wegen zu starker Nackenverspannungen), welches aber Glücklicherweise am nächsten Morgen abgeschwächt war.

Heute bin ich dann pünktlich aufgestanden und habe meine Haare zügig versorgt 😎. Mit knapp zwanzig Minuten Puffer war ich an der Dart Station und habe eine „Leapcard“ gekauft, damit bekommt man die Zugfahrt ermäßigt.

In der Kirche sind war es wieder genial und nach dem Gottesdienst habe ich noch mit gefühlt tausend Leuten geredet (so viele sind allerdings garnicht da), bevor ich dann zusammen mit Silvia und Familie bei Daphne zu Mittag eingeladen war. Es war eine äußerst spaßige Runde in der überwiegend Englisch, aber auch Deutsch gesprochen wurde („Ihr sollt jetzt Deutsch miteinander sprechen Kinder!“)😁.

Anschließend haben wir noch einen Spaziergang mit Poppy, der Hündin von Collin und Silvia gemacht, bevor sie mich in Bray abgesetzt haben (vielen Dank nochmals 😘) und ich wieder nach Hause geradelt bin. Dort habe ich, noch ganz und gar enthusiastisch, den armen Miron zugequasselt was doch heute für ein toller Tag war und und und, Uuund wie sehr ich mich schon auf seinen Besuch freue 😍. Falls ich nächste Woche keinen Beitrag schreiben sollte, liegt es daran, dass ich zusehr damit beschäftigt bin, mich über die Anwesenheit des wichtigsten Menschen in meinem Leben zu freuen 😇

Ich werde auf meinem Instagram Account noch ein paar Bilder von dieser Woche hochladen, da könnt ihr also gerne noch vorbei schauen, und nun verabschiede ich mich Mal wieder und wünsche euch allen eine super gute neue Woche 😘

Liebe Grüße

Eure Tabea 🍁

 

14. Oktober

Tachchen, da bin ich (schon) wieder😊

Es herbstet hier mittlerweile sehr, finde ich aber ganz toll denn der Herbst ist meine Lieblings Jahreszeit 🍁. Herbst bedeutet bunte Blätter, kuschelige Pullis und Schals und warme Socken und… Jaaa Herbst ist prima 🤗

Hier in Irland ist er aber tatsächlich etwas anders, sehr viel windiger mit Temperaturen die von jetzt auf gleich zwischen 5 und 19 Grad herumspringen. Und der berühmte Regen? Nö, überwiegend Sonnenschein (außer natürlich Sonntags wenn ich mit dem Fahrrad los möchte) und regelmäßige kurze Schauer.

Dank des guten Wetters hatte ich eine prima Woche mit täglich zwei oder mehr Spaziergängen: Frischluft und sehr holprige Straßen (bumpy roads) sind das beste Mittel um John zum Schlafen zu bringen. 

Am Montag hatte ich noch Sorge dass diese Woche wieder ein Alptraum werden würde da John derart viel Geschrei veranstaltet hatte, dass Naomi zwei Stunden früher heim kommen musste. Bis dahin hatte ich zum Glück das Problem erkannt: die Ersatzmilch (mit Pulver angerührt) hat ihm nicht geschmeckt. In so einer Situation gäbe man ein Königreich dafür wenn das Baby sprechen und erklären könnte, was los ist😅.

Ab da lief die Woche sehr gut😊: Am Mittwoch, Naomis „Day off“, wurde der Lebensmittel Einkauf erledigt und ich hatte endlich wieder Zeit mit Antje zu telefonieren 😆 das war sehr schön.

Am Donnerstag dann habe ich mit allen Mitteln tricksen müssen damit John einschläft😓. Naomi hatte versehentlich den fahrbaren Teil des Kinderwagens im Auto gelassen und mitgenommen – dafür ihren Laptop vergessen. Ich hatte also den oberen Teil vom Kinderwagen, ohne die Räder😂

Freitag ist das dann gleich nochmal passiert, daher bin ich mit Baby John im großen Buggy (der für Howard gedacht ist!) geschlagene anderthalb Stunden über Reitpfade durch den Wald gestapft. Dabei hatte er etwa eine Stunde Schlaf. Und sah soo winzig aus, er ist ja eigentlich sehr groß (und sehr schwer) für sein Alter😅.

Am Abend hatte ich eine gute Pause bevor es ans Babysitten ging: Freitag Nacht ist Ausgeh- Nacht für Naomi und Paddy. Zehn Minuten nachdem sie das Haus verlassen hatten wachte John auf und wollte ab da nicht mehr von meinem Arm herunter (außer für sein Fläschchen). Als dann um etwa Viertel nach zehn die Eltern zurück kamen war vor allem mein Rücken heilfroh 😉

Und nuuun habe ich mein freies Wochenende, und da das Wetter heute fast wieder sommerlich war habe ich was sinnvolles gemacht: Hab mich aufs Fahrrad gesetzt und bin nach Bray ans Meer gefahren😍. Dann hab ich noch ein bisschen im Oxfam gebummelt, wo ich ein bequemes Kleid und einen kuscheligen Pulli gekauft habe (warum habe ich überhaupt Sommerkleider nach Irland mitgenommen?!?!). Die Rückfahrt war… Anstrengend. Bergauf mit Gegenwind ohne Ende, freu mich auf Morgen, da kann ich nochmal strampeln😂

Das war’s dann soweit, die Kurzfassung meiner Woche😉 ich freue mich auf den ein oder anderen Kommentar, bis nächste Woche 😘

Eure Tabea 🐰

8. Oktober

Hallo ihr lieben 😊

Lang lang ist’s her seit meinem letzten Beitrag, doch nun kommt endlich Mal wieder etwas von mir. Die letzten Wochen waren für mich Stress und Frustration pur, nun habe ich es mir mit einer Tasse Tee, etwas ruhiger Musik und einer Kerze gemütlich gemacht 😄

Naomi arbeitet in nun wieder und ich bin mit Baby John (unter der Woche) allein im Haus. Nachdem es viel Nerven und Zeit gekostet hätte dass er die Flasche nimmt, wollte er sie ganz plötzlich nicht mehr nehmen und Naomi musste mitten in ihrem zweiten Arbeitstag wieder zurück kommen, das war für alle Beteiligten nicht so toll. Es ist mir zum Glück gelungen dass er wieder aus der Flasche trinkt und die letzte Woche war Naomi fast Vollzeit arbeiten.

Obwohl ich „nur“ John und die Hausarbeit habe, habe ich alle Hände voll und bin abends seeehhr froh wenn ich einfach in meinem Bett liege, mich noch ein bisschen mit Miron und manchmal auch mit Antje unterhalten und dann schlafen kann😓.

Hier wird es gerade richtig herbstlich und zunehmend kälter, daher habe ich mich in meinen wärmsten Schal eingekuschelt und gestern Abend eine warme Mütze mit Bommel gehäkelt – für die täglichen Kinderwagen Spaziergänge! Das ist momentan nämlich die einzige Möglichkeit John zum Schlafen zu bringen: in den Kinderwagen packen, Decke drüber und ihn mindestens zwanzig Minuten über die sehr holprige Straße schieben. Dabei bekomme auch ich eine gute Portion Frischluft und so lange es nicht regnet ist es sehr schön.

Was meinen freien Tag, den Sonntag, betrifft: ich habe eine wunderbare Kirche in Greystones gefunden 😊, die ich seitdem jeden Sonntag besuche (außer heute, denn ich bin mit meiner Erkältung nicht im Stande so eine lange Radtour zu machen). Mit dem Fahrrad fahren ich etwa vierzig Minuten nach Bray und von dort aus mit dem Zug. Die Menschen in der Kirche sind unglaublich lieb und warmherzig, ich fühle mich dort fast so wie in unserer Kirche in Villingen 😍.

Zudem ist dort eine Frau aus Österreich deren Kinder auch fließend Deutsch sprechen. Bei ihr war ich bereits zu Mittag eingeladen, hach das war toll, vielen Dank Silvia 😘

Was die Bilder betrifft, bin ich mit dem Internet hier am Ende mit meinem Latein, von Glück reden kann ich wenn es mir gelingt auch nur Ein Bild einzufügen 😑. Daher schicke ich euch für die Bilder weiter zu meinem Instagram Account, egal ob ihr Instagram habt oder nicht, ihr könnt meine Bilder dort anschauen 😘:

Instagram; Kleinesrapunzelchen

Und nun wünsche ich euch allen eine gute Woche, bis nächsten Samstag 😚, und ich freue mich über Kommentare von euch😉

Liebe Grüße

Eure Tabea

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(John und ich auf Spazierfahrt)

 

 

 

 

2.September

Hallihallo, hier ist wieder ein bisschen was zum lesen… Wer lieber nicht lesen mag, der kann einfach zum Ende scrollen und nur die Fotos ansehen 😀

Der Mathematiker wird mir zwar widersprechen, es sei noch kein ganzer Monat, aber egal >.<

Mein erster Monat, also die ersten vier Wochen in Irland sind vorbei und ich fühle mich ziemlich wohl hier. Es ist richtig schön, morgens Weiterlesen

20. August

Heii mal wieder

Nun bin ich seit ungefähr zwei Wochen hier und gewöhne mich allmählich mehr und mehr an die neue Umgebung. 

Von Montag bis Mittwoch habe ich nicht zuviel zu tun, da Howard im Kindergarten ist, d.h. überwiegend Hausarbeit und mit Klein John knuddeln. Donnerstag, Freitag und die Wochenenden dagegen sind ab und zu etwas nervraubend, da herrscht oft reines Chaos, aber Howard gewoehnt sich immer mehr an mich, es gibt also Hoffnung ^^

Es ist etwas merkwürdig, in zwei verschiedenen Häusern zu wohnen; unter der Woche in Enniskerry, am Wochenende in Greenan ^^, aber zugleich ist es auch ganz nett.

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Hier ein Blick auf meine Umgebung, das ist ca zwei Minuten vom Haus in Enniskerry entfernt und ja, man kann das Meer auch vom Wohnzimmer aus sehen. Rund ums Haus findet man jede Menge Tiere: Pferde, Schafe, Kühe und noch mehr Pferde (-:

 

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Ein etwas witziges Ereignis war, dass mir auf einem kleinen Spaziergang auf einmal diese drei Schafe entgegen kamen und mir bis vor die Haustüre folgten… japp, ich bin eindeutig auf dem Land:

Wenn ich in Greenan bin, kommt es nicht selten vor, dass rund ums Haus an die zwanzig Rehe stehen und den Rasen „mähen“.

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Das wars dann mal fürs Erste, ich wurde mich wirklich sehr freuen, wenn ihr mir den ein oder anderen Kommentar da lasst, mich vielleicht auch wissen lasst, was euch so interessiert, dann kann ich beim nächsten Mal darauf eingehen 😉

Bis dann und gaanz liebe Grüsse,

Eure Tabea ^^

🌹 4. August 2017 🌹

Der große Tag ist da und die Reise geht los!

Natürlich muss man da noch würdig Abschied nehmen:

Also gab es ersteinmal ein nettes Bäckerei Frühstück mit Miron um die letzte gemeinsame Woche schön ausklingen zu lassen.

Und schließlich war es soweit: meine gut dreißig Kg Gepäck wurden ins Auto gehievt, und ab ging die Fahrt nach Stuttgart. Eigentlich hätte ich fahren sollen, ich war jedoch zusehr aufgeregt (-: also musste das Papa machen.

Am Flughafen angekommen hat Miron mir noch mit dem wirklich sehr schweren Koffer geholfen und als der angegeben war konnten wir alle zusammen nochmal etwas kleines essen gehen…

🌹

Schließlich schlug dann doch die Stunde des Abschieds für uns d.h. viele Umarmungen, meinerseits ein paar Tränchen nach der Sicherheitskontrolle – aber hey, sie haben mich durchgelassen 😀

Dann hieß es warten, da das Flugzeug Verspätung hatte.

Als es dann eeeendlich kam war es schon fast eine Stunde später als ursprünglich geplant. Ich saß neben zwei Bundeswehr Offizieren deren alter ich Ende zwanzig schätze, der eine überlies mir gleich mal seinen Fensterplatz und beide quatschten mich die meiste Zeit während des Fluges ordentlich zu ^^ ich fand das ganz nett da es mich unter anderem von meinem Kopfweh ablenkte  (jaa, schon wieder Kopfweh)

Und dann stand ich plötzlich mit wieder zwei schweren Koffern in Dublin am Flughafen und mein Handy verkündete, es habe keinen Strom mehr und schalte sich in 30 Sekunden aus…

Zum Glück fand mich Paddy (der Vater meiner Au Pair Familie) auch so… nachdem wir etwa zehn Minuten lang jeder in der falschen Richtung gesucht hatten…

Etwa eine dreiviertel Stunde Autofahrt später waren wir dann in meinem neuen Zuhause für die nächsten Monate angekommen und ich erhielt eine herzliche Begrüßung von Naomi, Howard und John sowie (endlich) ein guten Abendessen.

Danach musste der kleine Howard (2 Jahre alt) mir noch sehr ausgiebig zeigen was er für einen tollen Spielbereich hat und während Naomi John (2 Monate alt) ins Bett gebracht hat, sind wir noch etwas herumgetollt.

Schließlich war es auch für Howard höchste Zeit für’s Bettchen und für mich zum Auspacken und Zimmer beziehen.

Danach wurde noch kurz mit Miron geskypt, (hallo Schatz, guck mal ich lebe noch ❤ ) und darauf folgte die erste Nacht in Irland ^°^

Ich bin schon gespannt, wie die nächste Zeit wird, wie schnell ich mich eingewöhne und wie stark das Heimweh wird… ❤

Jedenfalls würde ich mich sehr freuen wenn ihr mir den ein oder andern Kommentar schreibt 😉 und ich werde versuchen ein- oder öftermal im Monat von mir hören zu lassen

Alles Liebe

Eure Tabea

Heii ^^

Heii zusammen, schön dass ihr meinen Blog gefunden habt

Da ich die nächsten 10 Monate als Au Pair in Irland verbringen werde, dachte ich es wäre sicher nett wenn Freunde und Familie ab und an etwas von mir hören und ein paar Fotos sehen können

Ich bin gespannt, was die Zeit dort Neues bringen wird, auf jeden Fall wird es sehr anders sein als die Schulzeit der vergangenen 12 Jahre ^^

Momentan bin ich noch dabei, alles zu packen aber in eineinhalb Wochen, am 4. August, wird es richtig losgehen

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